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VLN: Manthey gewinnt Saisonauftakt vor Audi und BMW

News und Infos zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

VLN: Manthey gewinnt Saisonauftakt vor Audi und BMW

Beitragvon Andreas Schwarz » 30. Mär 2010, 15:53

Der mit Spannung erwartete Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring war für die zahlreichen Fans der populärsten Breitensportserie Europas keine Enttäuschung. Nach einem packenden Rennen feierte das Team Manthey-Racing bei der 57. ADAC Westfalenfahrt den ersten Sieg mit dem neuen Porsche 911 GT3 R. Marcel Tiemann (Monaco), Marc Lieb (Ludwigsburg) und Timo Bernhard (Dittweiler) wurden nach Ablauf der Distanz über vier Stunden mit einem Vorsprung von 14,535 Sekunden auf die zweitplatzierten Mattias Ekström (Schweden) und Emmanuel Collard (Schweiz) im Audi R8 LMS von Abt Sportsline abgewinkt. Das Podium komplettierten Augusto Farfus (Brasilien), Pedro Lamy (Portugal) und Uwe Alzen (Betzdorf) im von BMW Motorsport eingesetzten M3. Ein großer Erfolg war die Rennpremiere des Porsche 911 GT3 R mit Hybrid-Antrieb. Richard Lietz, Martin Ragginger (beide Österreich) und Jörg Bergmeister (Langenfeld) beendeten das Rennen auf Platz sechs.

Für die erste Überraschung des Tages sorgte Johannes Stuck. Der Liechtensteiner stellte den Audi R8 LMS des Meisterteams Black Falcon mit einer Zeit von 8:37,102 Minuten auf die Pole-Position. Über die Distanz konnte das Team aus Kelberg, dass in diesem Jahr zum ersten Mal zwei GT3-Sportwagen aus Ingolstadt einsetzt, die Performance der Werksteams nicht gehen. Zusammen mit den beiden Titelverteidigern Christer Jöns (Ingelheim) und Sean Paul Breslin (Großbritannien) fuhr Stuck-Junior auf Platz sieben – ein Achtungserfolg.

Nach zahlreichen Führungswechseln der Topteams kristallisierte sich das Manthey-Trio mit dem neuen Porsche 911 GT3 R als stärkste Kombination aus Fahrzeug und Fahrern heraus und fuhr nach 27 Runden zum verdienten Sieg. „Das ist ein super Einstand mit dem neuen Porsche“, freute sich Lieb nach dem Rennen. „Wir hatten heute keinerlei Probleme. Das Team rund um Olaf Manthey hat den Wagen perfekt vorbereitet und uns eine gute Basis zur Verfügung gestellt.“ Der zweifache DTM-Champion Ekström duellierte sich in der Anfangsphase des Rennens rundenlang mit Bernhard. „Ein toller Zweikampf“, freute sich der Schwede. „Unser Duell war sehr eng – allerdings hatte ich nie wirklich die Chance, Timo zu überholen. Sein Wagen lag unglaublich ruhig, während ich am absoluten Limit gefahren bin.“ Seinen Ausflug in die ‚Grüne Hölle‘ hat der Audi-Werksfahrer in jedem Fall nicht bereut. „Die Nordschleife ist für mich eindeutig die Nummer eins und mit keiner anderen Strecke in der Welt zu vergleichen. Ich wäre nicht böse, wenn ich im Vorfeld des 24h-Rennens noch einmal zum Einsatz kommen würde.“ Langstrecken-Spezialist Alzen bescheinigt dem M3 nach seinem ersten Renneinsatz großes Potential. „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben im Vorfeld sehr viel getestet. Die Schnitzer-Truppe arbeitet extrem professionell. Uns fehlt im Gegensatz zu unseren Mitstreitern noch etwas Topspeed – aber daran werden wir arbeiten.“ Die schnellste Rennrunde fuhr Frank Stippler (Bad Münstereifel) im Audi R8 LMS von Phoenix-Racing. Im zweiten Umlauf benötigte der Audi-Pilot für die 24,369 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring-Kurzanbindung und Nordschleife 8:18.301 Minuten. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 176,055 km/h. Im Rennen schied das Trio Stippler/Basseng/Kaffer nach 15 Runden mit einem technischen Defekt vorzeitig aus.

Rallye-Legende Walter Röhrl (St. Englmar) beendete sein Comeback im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf Platz 22 in der Gesamtwertung. Was nach einem durchschnittlichen Ergebnis klingt, ist in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um einen fast serienmäßigen Porsche 911 GT3 RS handelt, umso bemerkenswerter. In dem Fahrzeug wurden lediglich die vorausgesetzten Sicherheitseinrichtungen verbaut. „Das Auto hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen und ich hatte jede Menge Spaß am Lenkrad“, schwärmt Röhrl. „Wir konnten mit vielen reinrassigen Rennautos mithalten. Vor allem in schnellen Kurven und beim Anbremsen war der 911 GT3 RS sensationell.“

Die ersten Tabellenführer heißen Mario Merten (Nürburg) und Wolf Silvester (Nürnberg). Die Meister der Saison 2006 gewannen im BMW Z4 von Bonk-Motorsport die mit 25 Fahrzeugen am stärksten besetzte Klasse der VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum. Platz zwei in der Klasse ging an den schnellsten Renault Clio, pilotiert von den beiden Berlinern Olivo Jannik und Jurek Elmar.


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Re: VLN: Manthey gewinnt Saisonauftakt vor Audi und BMW

Beitragvon Andreas Schwarz » 30. Mär 2010, 15:54

da war das "who is who" der Langstrecke unterwegs :respekt
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Re: VLN: Manthey gewinnt Saisonauftakt vor Audi und BMW

Beitragvon Andreas Schwarz » 30. Mär 2010, 15:56

Am vergangenen Samstag stand die Eifel nach langer Winterpause wieder im Zeichen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Viele Anhänger und Fans der Serie waren angereist, um sich das erste Kräftemessen der Spitzenteams bei der 57. ADAC Westfalenfahrt nicht entgehen zu lassen. Und sie wurden nicht enttäuscht, sah man doch vor allem in der Anfangsphase einen hochgradig spannenden Lauf, der am Ende noch von vielen kleineren Positionskämpfen und einem bunten Podium ergänzt wurde. Der erste Gesamtsieg ging nach vier Stunden an die Truppe von Manthey Racing mit Marcel Tiemann, Marc Lieb und Timo Bernhard. Mattias Ekström und Emmanuel Collard erreichten im Abt-R8 den zweiten Rang vor dem #742 BMW M3 von Augusto Farfus, Pedro Lamy und Uwe Alzen.

Zu Beginn lag das Zepter allerdings noch in den Händen von Johannes Stuck, der mit dem Audi R8 LMS von der Pole-Position aus ins Rennen ging. Eine Runde lang konnte sich der Pilot von Black Falcon Racing gegen den Markenkollegen Frank Stippler wehren, doch Phoenix Racing sollte in der zweiten Runde die Führung übernehmen und danach vorerst das Renngeschehen diktieren. Timo Bernhard, der nach dem Start etwas zurückgefallen war, sah sich in einer Kampfgruppe mit Mattias Ekström, Oliver Kainz, Frank Biela und Richard Lietz wieder. Uwe Alzen, Startfahrer auf dem ersten BMW M3 von BMW Motorsport, kämpfte sich an die Gruppe ebenfalls noch heran. Währenddessen baute Stippler seinen Vorsprung binnen zwei Runden auf gute 20 Sekunden aus.

Nach etwas mehr als einer Stunde kann sich Black Falcon wieder an die Spitze setzen. Man hatte einen frühen ersten Stopp eingelegt und war dadurch zurückgefallen. Gejagt wurde das Meisterteam von drei weiteren Audi-Mannschaften, erst auf der fünften Position war Timo Bernhard auf dem 911 GT3 R unterwegs. Der zweite Boxenstopp von Stuck spielte die Führung wieder Ekström und Collard zu, die jetzt unter Druck der beiden Phoenix-R8 gerieten. Doch kurz nachdem man zur Rennhalbzeit den ersten Platz erobert hatte, kam der Audi von Stippler, Basseng und Kaffer mit technischen Problemen an die Box. Das Rennen war für das Trio hier vorzeitig beendet.

In der letzten Rennstunde kamen die beiden Spitzenreiter zeitgleich an die Box, Marcel Tiemann übernahm die Führung und bahnte sich seinen Weg durch den Verkehr. Eine halbe Stunde vor Schluss musste aber auch das Manthey-Trio zum letzten Service an die Box kommen. Ganz knapp behauptete man beim Herausfahren die Platzierung vor Rostek, Ludwig und Biela im noch verbliebenen Audi R8 von Phoenix Racing. Ekström und Collard, die auf die dritte Position zurückgefallen waren, mussten sich nun gegen Augusto Farfus im BMW wehren. Der Brasilianer war den beiden Piloten dicht auf den Fersen. Der Ausfall der zweiten Phoenix-Mannschaft zementierte dann die Reihenfolge auf dem Podium.

Somit überquerten Marcel Tiemann, Marc Lieb und Timo Bernhard nach vier Stunden die Ziellinie als erste Gesamtsieger 2010. Die Rennpremiere des 911 GT3 R glückte mit Bravour. Mattias Ekström und Emmanuel Collard belegten Rang zwei vor Uwe Alzen, Augusto Farfus und Pedro Lamy, die für BMW Motorsport das Podium komplettierten. Dirk Adorf, Dirk Müller und Dirk Werner hatten das Schwesterfahrzeug schon früh in der Box abstellen müssen. Erfolgreich verlief auch das Debüt des Hybrid-Porsche, der mit Bergmeister, Lietz und Ragginger auf dem sechsten Gesamtrang ins Ziel kam. Zufrieden sein dürfte auch Schubert Motorsport, beim ersten Härtetest des Jahres belegte man die Plätze neun und elf.

„Das ist ein super Einstand mit dem neuen Porsche“, freute sich Lieb nach dem Rennen. „Wir hatten heute keinerlei Probleme. Das Team rund um Olaf Manthey hat den Wagen perfekt vorbereitet und uns eine gute Basis zur Verfügung gestellt.“ Auch BMW-Pilot Uwe Alzen gibt sich nach dem ersten Saisonlauf positiv gestimmt: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben im Vorfeld sehr viel getestet. Die Schnitzer-Truppe arbeitet extrem professionell. Uns fehlt im Gegensatz zu unseren Mitstreitern noch etwas Topspeed – aber daran werden wir arbeiten.“


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Das nächste Spektakel in der "grünen Hölle"

Beitragvon Andreas Schwarz » 21. Apr 2010, 10:08

Der dritte Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wird gleich in mehrfacher Hinsicht ein Spektakel der Extraklasse. Der 52. ADAC ACAS H&R Cup ist das letzte Rennen vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und damit für eine Reihe von Teams die letzte Testmöglichkeit vor dem Eifelmarathon. Neben großen Namen wie Andy Priaul, Pedro Lamy, Christian Abt und Hans-Joachim Stuck stehen im Zuge der Generalprobe einige Premieren ins Haus.

Der vom Werk eingesetzte Aston Martin Rapide und die neue Erdgas-betriebene Dodge Viper von Skateboard-Legende Titus Dittmann sind erstmalig auf der Nordschleife am Start. Als wäre das nicht schon genug, findet bereits am Freitag vor dem Rennen ein außergewöhnlicher Event statt. Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg absolviert am Nachmittag einen exklusiven Nordschleifen-Test in dem Hybrid-Porsche, mit dem Jörg Bergmeister und Wolf Henzler beim zweiten Lauf mit Platz drei einen historischen Erfolg feierten.

Das Nennergebnis des dritten Laufes lässt aufhorchen, denn aktuell umfasst die vorläufige Teilnehmerliste bereits 201 Fahrzeuge. Da erfahrungsgemäß noch Nachzügler hinzukommen, erwartet der Automobilclub Altkreis Schwelm ein volles Teilnehmerfeld, das um 8:30 Uhr das Zeittraining und danach um 12 Uhr das Rennen über die Distanz von vier Stunden in Angriff nehmen wird.

Soviel steht fest: Es wird beim dritten Rennen ein neues Siegerfahrzeug geben, denn Manthey-Racing verzichtet auf einen Start des Porsche 911 GT3 R, mit dem die Lokalmatadore in diesem Jahr bereits zwei Mal erfolgreich waren. Stammfahrer Marcel Tiemann startet am Samstag zusammen mit Peter-Paul Pietsch und Oliver Kainz im SP7-Porsche.

Aus Sicht von Manthey könnten Armin Hahne, Jochen Krumbach und Marc Gindorf in die Bresche springen, die zum ersten Mal mit ihrem neuen Porsche 911 GT3 R am Start sind. Nach zwei Ausfällen hat Mamerow-Racing Nachholbedarf. Chris Mamerow tritt beim H&R-Cup zusammen mit Wolf Henzler an.

Audi und BMW stark vertreten
Stark vertreten ist erneut die Audi-Fraktion. Neben den beiden topbesetzten Phoenix-R8 und einem Fahrzeug von Abt-Sportsline ist erstmalig das Audi race experience Team Joest mit von der Partie. Das Sportwagen-Projekt wird bei seiner Premiere von den beiden Rennprofis Marco Werner und Florian Gruber begleitet. Neben den Journalisten Peter Wyss und Jochen Übler greifen Alfred Wolfsgruber und Wolfgang Dess ins Volant.

Mit zwei Fahrzeugen geht BMW Motorsport an den Start. Die beiden BMW M3 teilen sich Jörg Müller, Augusto Farfus und Pedro Lamy sowie Dirk Werner, Dirk Müller, Dirk Adorf und Andy Priaulx.

Neben den Topteams ist eine Reihe von Exoten am Start, die ebenfalls in der Lage sind, mit guten Ergebnissen aufhorchen zu lassen. Dazu zählen unter anderem die Werks-Einsätze von Dodge und Aston Martin, die Dodge Viper des Vulkan-Racing-Team Mintgen Motorsport, die beiden Ginetta G50 von Boes-Motorsport oder der Ferrari F430 GTC des Hankook Team Farnbacher.

Hülkenberg auf der Nordschleife
Bereits am Freitag vor dem Rennen kommt es zu einem besonderen Ereignis. Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg absolviert am Nachmittag ab etwa 14:45 Uhr einen exklusiven Test im Hybrid-Porsche. Mit dem Schwungradspeicher, der die Energie des Porsche speichert, ist Hülkenberg bestens vertraut. Der Speicher wurde von Williams Hybrid Power nach Porsche-Vorgaben konzipiert und gefertigt. Die beim Bremsen gewonnene Energie dient der Verbrauchsoptimierung und ermöglicht den Fahrern kurzzeitige Leistungssteigerungen. "Diese Testfahrt wird sicher eine vollkommen neue Erfahrung für mich", sagt Hülkenberg.

Die Siegerehrungen im Anschluss an die Rennen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring finden seit Ende des vergangenen Jahres nicht mehr unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Im "Eifel Stadl", der Erlebnis-Diskothek des Eifeldorfes "Grüne Hölle", werden bei jedem VLN-Lauf samstags ab 18 Uhr die erfolgreichen Fahrerinnen und Fahrer geehrt. Der Eintritt für Zuschauer ist frei, der Einlass beginnt um 17 Uhr. Während der Siegerehrung werden wertvolle Preise verlost.

Der Hauptpreis umfasst die Verpflegung bei einem der kommenden Rennen in der "Grüne Hölle VIP-Lounge" sowie eine Taxifahrt mit VLN-Urgestein Johannes Scheid im BMW M3 GT4 auf der Nordschleife. Daneben werden fünf weitere Mitfahrten auf der Kurzanbindung des Nürburgring Grand-Prix-Kurses sowie ein umfangreiches VLN-Fanpackage verlost.



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