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24 Stunden von Daytona

News und Infos zur Formel 1 und anderen Rennserien.

24 Stunden von Daytona

Beitragvon Andreas Schwarz » 25. Jan 2011, 09:37

Der Langstrecken- klassiker in Florida ist traditionell der erste Höhepunkt der Motorsport- saison und lockt alle Jahre wieder die besten Piloten aus den verschiedensten
weltweiten Rennserien in den Sonnenstaat der USA. Mit 22 Gesamtsiegen ist Porsche der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte des Rennens auf dem Daytona International Speedway, wo diesmal sieben Porsche-Werksfahrer für Kundenteams im Einsatz sind. Das Rennen: Die 24 Stunden von Daytona werden seit 1966 auf dem Daytona International Speedway in Daytona Beach/Florida ausgetragen. Am Start sind Daytona-Prototypen und GT-Sportwagen. Das Chassis für die Prototypen liefern Spezialhersteller wie Riley. Die großen Automobilhersteller dürfen aus Gründen der Chancengleichheit nur Motoren bereitstellen. Das Rennen, mit dem die amerikanischen Grand-Am Series in die Saison startet, haben in der Vergangenheit schon Formel-1-Größen wie Lorenzo Bandini, Chris Amon und Jacky Ickx sowie US-Rennlegenden wie Mario Andretti, A.J. Foyt und Al Unser gewonnen.

Die Strecke
Der 5,729 Kilometer lange Daytona International Speedway mit seinen 12 Kurven ist eine der berühmtesten Rennstrecken der USA. Das 24-Stunden-Rennen wird auf einer Kombination aus Oval mit Steilkurven und Infield ausgetragen. Die Strecke ist auch Schauplatz des berühmten NASCAR-Rennens Daytona 500 mit alljährlich über 250.000 Zuschauern.

Die Porsche-Fahrer
In der Prototypen-Klasse ist Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), der 2003 mit dem Porsche 911 GT3 RS als Gesamtsieger ins Ziel kam, zusammen mit seinem Werksfahrerkollegen Patrick Long (USA) am Start. Ihr Porsche-Riley, der von dem rund 500 PS starken Porsche-Sechszylinder-Motor angetrieben wird, ist das Daytona-Siegerauto von 2009 und wird von Flying Lizard Motorsports eingesetzt, dem erfolgreichen Porsche-Kundenteam aus der American Le Mans Series. Ihre Teamkollegen sind die Amerikaner Seth Neiman und Johannes van Osterbeek.

Zwei Riley-Chassis mit Porsche-V8-Motoren setzt Action Express Racing für die Vorjahressieger Terry Borcheller (USA) und Joao Barbosa (Portugal) sowie für die Amerikaner David Donohue, Darren Law und Buddy Rice ein, die Sieger von 2009.
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In der traditionell besonders hart umkämpften GT-Klasse haben fünf Porsche-Werksfahrer mit dem Porsche 911 GT3 Cup den Sieg im Visier: Marco Holzer (Bobingen) und Richard Lietz (Österreich) starten für Magnus Racing, Patrick Pilet (Frankreich) ist für das Team TRG/Black Swan Racing/GMC Racing im Einsatz, Wolf Henzler (Nürtingen) für TRG Racing. Marc Lieb (Ludwigsburg) hat beim Daytona-Siegerteam Brumos Racing, das in diesem Jahr von den Prototypen in die GT-Klasse wechselte, einen legendären Teamkollegen: Hurley Haywood (USA) ist mit fünf Gesamt- und sechs Klassensiegen der erfolgreichste Pilot aller Zeiten in Daytona. Am 4. Mai feiert er seinen 63. Geburtstag. Ebenfalls mit dem 911 GT3 Cup am Start sind der ehemalige Porsche-Junior Martin Ragginger (Österreich), Jeroen Bleekemolen (Niederlande), der zweifache Gewinner des Porsche-Mobil1-Supercup, sowie der amtierende Carrera-Cup-Meister Nicolas Armindo (Frankreich).
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Die Porsche-Erfolge
Mit 22 Gesamt- und 72 Klassensiegen ist Porsche der mit Abstand erfolgreichste Hersteller in der Geschichte der 24 Stunden von Daytona. Den ersten Porsche-Gesamtsieg holten 1968 Vic Elford, Jochen Neerpasch, Rolf Stommelen, Jo Siffert und Hans Herrmann mit dem Porsche 907, den letzten 2010 Joao Barbosa, Terry Borcheller, Ryan Dalziel und Mike Rockenfeller mit dem Porsche-Riley. 2003 fuhren Jörg Bergmeister, Timo Bernhard, Kevin Buckler und Michael Schrom mit dem seriennahen Porsche 911 GT3 RS gegen die leistungsstärkeren Daytona-Prototypen zum sensationellen Gesamtsieg.

Die Zeiten
Das 24-Stunden-Rennen in Daytona startet am Samstag, 29. Januar, um 15.30 Uhr Ortszeit (21.30 Uhr MEZ).


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Daytona-Tests: Ford schnell - Ganassi stark

Beitragvon Andreas Schwarz » 25. Jan 2011, 09:41

Das nagelneue und superglatte Asphaltband des Daytona International Speedways hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte. Der offizielle Streckenrekord von David Donohue (1:40,540 Minuten aus dem Jahr 2008) für die - inklusive Infield - 5,73 Kilometer lange Strecke wurde bei den großen dreitägigen Testfahrten zum 24 Stundenrennen von Daytona (29. und 30. Januar 2011) gleich mehrfach unterboten.
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Vor allem in der achten und letzten Session am Sonntagnachmittag purzelten die Zeiten kräftig. Ryan Dalziel, der im Vorjahr im siegreichen Action-Express-Porsche saß, holte sich am Ende in 1:39.973 Minuten die Gesamtbestzeit über alle drei Tage. Der ChampCar-erfahrene Schotte sitzt 2011 zusammen mit Tomas Enge, NASCAR-Youngster Colin Braun, sowie dem Kanadier Mike Forest und dem US-Amerikaner Jim Lowe in einem Ford-Riley von Starworks Motorsports.

Die Startnummer acht zeigte sich von Beginn an auf der Höhe des Geschehens: Dalziel und Co. fuhren nicht weniger als fünfmal in den insgesamt acht Testeinheiten unter die Top 3. Allerdings bleibt die Frage offen, ob Dalziel auf seinem Run eine Qualifikationssimulation unternahm, denn der Starworks-Ford steigerte sich gegenüber den sieben vorangegangenen Sessions um fast eine Sekunde.

Zudem waren die Daytona-Dominatoren nicht mehr auf der Strecke. Das Ganassi-Team begann nach Session sieben mit dem Zusammenpacken, weil die Mannschaft Verpflichtungen in Indianapolis zu erfüllen hatte. Scott Pruett setzte am Sonntagmorgen in 1:40.329 Minuten eine Marke, die am Ende für Gesamtplatz zwei reichte. Neben Pruett fährt in der Startnummer 01 sein GrandAm-Dauerpartner Memo Rojas. Dazu gesellen sich Graham Rahal, der in Daytona unter den Folgen einer Lebensmittelvergiftung litt, sowie Sportwagen-Routinier Joey Hand.

Scott Pruett war der Schnellste im Ganassi-Starensemble
"Das Auto war von Beginn an schnell und leicht zu fahren", teilte Pruett vor seiner Abreise mit. "Schnelle Zeiten waren nicht unsere Priorität. Auf meiner besten Runde war ich sogar auf einem Long-Run unterwegs." Ganassi ist wieder stark: Die mit einem BMW Triebwerk befeuerte Startnummer 01 erzielte in nicht weniger als drei der acht Einheiten eine Bestzeit.
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Rang drei erzielte Christophe Bouchut in einem Level 5 BMW. Der Franzose fuhr dabei auf seiner allerletzten Runde eine Zeit von 1:40.491 Minuten. Neben Bouchut sitzen noch Louis Diaz, Scott Tucker und Mark Wilkins im Auto. Die Startnummer 55 verdrängte mit dieser Last-Minute-Aktion die Level-5-Teamkollegen mit der Startnummer 95, in der Ryan Hunter-Reay, Raphael Matos und Richard Westbrook auf eine Marke von 1:40.545 Minuten kamen.

Platz fünf ging in 1:40.565 Minuten schließlich an das Ganassi-Starauto mit Juan Pablo Montoya, Scott Dixon, Dario Franchitti und Jamie McMurray. "Es war ein guter Test", urteilte Montoya. "Das Auto ist gut, wir mussten am Setup nicht viel verändern." Auch die Startnummer 02 sparte sich die letzte Session und geht mit Optimismus ins Rennen: "Beide Autos sind topvorbereitet. Jetzt geht es nur darum, am Ende in einer Position zu sein, von der aus man gewinnen kann."

A.J. Allmendingers Samstagsbestzeit von 1:40.661 Minuten reichte am Ende für Platz sechs. Sein Ford von Michael Shank Racing ist 2011 zum ersten Mal mit einem Dallara-Chassis unterwegs. "Der Speed ist gut, aber ich bin mir nicht sicher, ob wir 24 Stunden auf so einer Rasierklinge fahren können", erklärte der NASCAR-Pilot, der in diesem Jahr mit Justin Wilson und Michael McDowell zwei prominente Teamkollegen haben wird.

Bergmeister bester Deutscher
Vorjahressieger von Action-Express treten in diesem Jahr mit zwei Porsche-befeuerten Daytona-Protoypen an. Schnellster war David Donohue (1:40.671), der die insgesamt siebtschnellste Zeit in der letzten Session am Sonntagnachmittag fuhr. Neben Donohue sitzen noch Buddy Rice und Darren Law im Action-Express-Porsche.

Rang acht ging an den Spirit-of-Daytona-Chevy (1:40.683), der 2011 als einziger Prototyp wieder mit dem Coyote-Chassis ausrückt. In diesem Auto sitzen der Kalifornier Paul Edwards und der Spanier Antonio Garcia. Bester Deutscher beim "Roar before the Rolex 24" war Jörg Bergmeister in einem Porsche von Flying Lizard Motorsports.

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Bergmeisters GT-Team tritt in diesem Jahr zum ersten Mal in der Prototypenklasse an. Die Lizards setzen dabei auf ein Riley-Chassis und - natürlich - Porsche-Power. Zusammen mit Patrick Long, Seth Neiman und Johannes van Overbeek erzielte Bergmeister eine Zeit von 1:40.697 Minuten und klassierte sich damit in der Dreitagewertung auf Platz neun.

47 Teams haben gemeldet
Die Vorjahrespolesitter von SunTrust rundeten schließlich die Top 10 ab. Max Angelelli setzt dabei auf die Unterstützung von IndyCar-Pilot Ryan Briscoe und den Gebrüdern Wayne und Ricky Taylor. Der silberne SunTrust-Ford erzielte - analog zum Ganassi-Duo - bereits am Sonntagmorgen eine Marke von 1:40.767 Minuten.

Schnellstes GT-Fahrzeug war der Brumos-Porsche mit Marc Lieb, Leh Keen, Andrew Davis und dem unverwüstlichen Hurley Haywood am Steuer. Allerdings befand sich Keen bei seiner besten Runde (1:49.329) auf einer Qualifyingsimulation. "Ich befürchte, das wird für eine Pole-Position nicht reichen", sagte Keen. "Die GT-Pole wird wohl schneller weggehen, aber zunächst bin ich ganz zufrieden. Wir werden sehen."
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Insgesamt haben derzeit 47 Fahrzeuge für das 59. Daytona 24 gemeldet. Darunter befinden sich 17 Prototypen und 30 Autos in der GT-Klasse. Die Pole-Position zum Rolex 24 at Daytona wird am Donnerstag, den 27. Januar ausgefahren. Der Starttermin in Südflorida ist am Samstag, den 29. Januar um 21:30 Uhr.



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Vorschau: Die 24 Stunden von Daytona

Beitragvon Andreas Schwarz » 26. Jan 2011, 16:03

Ab Donnerstagabend dröhnen im weiten Rund des mächtigen Daytona International Speedways wieder die Motoren, denn den Auftakt des Jahres 2011 machen insgesamt 49 gemeldete Grand-Am-Boliden, die dann ihr erstes Freies Training absolvieren werden.
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Und im US-Bundesstaat Florida geht es Schlag auf Schlag: Schon am späten Donnerstagabend steht die Startaufstellung zur 49. Auflage der 24 Stunden von Daytona fest, am Samstagabend um 21:30 Uhr MEZ wird das Feld auf seine Eintagesreise geschickt. Wie immer ist das "Rolex 24 at Daytona", so der offizielle Titel, gleichzeitig auch ein Stelldichein der versammelten Motorsportprominenz aus allen Serien. Nicht nur, aber vor allem aus den USA.

Die Promi-Liste ist lang: Aus dem Sprint-Cup sind mit NASCAR-Champion Jimmie Johnson (GAINSCO-Chevrolet), Juan Pablo Montoya und Jamie McMurray (beide Ganassi BMW) sowie A.J. Allmendinger (Michael-Shank-Ford) vier Hochkaräter am Start. Gewinnen Johnson oder McMurray die 24 Stunden von Daytona, so ziehen sie gleich mit A.J. Foyt und Mario Andretti. Die beiden US-Legenden waren bisher die einzigen, die in Daytona das 24 Stundenrennen und das Daytona 500 gewinnen konnten.

Die IndyCars schicken mit Champion Dario Franchitti und seinen Teamkollegen Scott Dixon und Graham Rahal (alle Ganassi BMW), Justin Wilson (Michael-Shank-Ford), Ryan Briscoe (SunTrust-Chevy), sowie Ryan Hunter-Reay und Raphael Matos (beide Level 5 BMW) sogar noch eine stattlichere Abordnung nach Daytona. Auch Ex-Indy-500-Champion Buddy Rice, sowie die NASCAR-Haudegen "Mad" Max Papis und Boris Said (in der GT-Klasse) sind mit von der Partie.

US-Schauspieler und Teambesitzer Patrick Dempsey verbreitet wie immer ein wenig Hollywood-Glamour. Mit Mark Blundell und Martin Brundle haben in diesem Jahr auch zwei Formel-1-erfahrene Altstars gemeldet. Und der mittlerweile 62-jährige Hurley Haywood, mit fünf Gesamt- und sechs Klassensiegen der erfolgreichste Daytona-Pilot aller Zeiten, sitzt trotz mehrfacher Rücktrittsankündigungen wieder im Brumos-Porsche.

Vorjahressieger Mike Rockenfeller tritt in diesem Jahr nicht in Daytona an. Trotzdem haben mit Jörg Bergmeister im Flying-Lizard-Porsche und Sascha Maassen (Spirit of Daytona) zwei Deutsche in der Prototypenklasse zumindest eine Außenseiterchance gegen Ganassi und Co. Mit Lucas Luhr, Dominik Farnbacher, Wolf Henzler, Marco Holzer und Marc Lieb sind insgesamt sieben Deutsche am Start, Martin Ragginger und Richard Lietz vertreten die österreichischen Farben.

Natürlich gehören die beiden Ganassi BMW zu den Top-Favoriten. Auf dem Papier am stärksten besetzt ist die Startnummer 02 mit Juan Pablo Montoya, Dario Franchitti, Scott Dixon und Jamie McMurray. Doch auch das Schwesterauto mit den GrandAm-Champions Scott Pruett und Memo Rojas, sowie Graham Rahal und Sportwagenroutinier Joey Hand dürfte eine sehr gute Rolle spielen.

Das Ganassi-Team bestimmte von 2006 bis 2008 die Daytona-Szenerie deutlich, doch in den vergangenen beiden Jahren schlug ihm jeweils ein Porsche-Triebwerk (Brumos und Action Express) ein Schnippchen. Der Wetterbericht für Daytona verspricht in diesem Jahr stabile äußere Bedingungen bei leicht bewölktem Himmel und Temperaturen bis an die 20 Grad Celsius.

Gefahren wird auf einem 5,73 Kilometer langen Kurs im Infield des mächtigen und frisch asphaltierten Daytona International Speedways, wobei jedoch große Teile des 2,5 Meilenovals mit seinen beiden 31 Grad steilen Kurven eingebunden sind. Inklusive einer Schikane auf der Gegengerade werden auf diese Art und Weise 16 Kurven gezählt.


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Re: 24 Stunden von Daytona

Beitragvon Andreas Schwarz » 26. Jan 2011, 16:05

Der Zeitplan zu den 24 Stunden von Daytona (alles MEZ):
Donnerstag, 27. Januar:
16:00 - 17:30 Uhr: 1. Freies Training
19:30 - 20:30 Uhr: 2. Freies Training
21:45 - 22:00 Uhr: Qualifikation Prototypen
22:15 - 22:30 Uhr: Qualifikation GT-Klasse
00:30 - 02:30 Uhr: 3. Freies Training

Freitag, 28. Januar:
15:00 - 15:45 Uhr: 4. Freies Training
17:00 - 18:00 Uhr: Abschlusstraining

Samstag, 29. Januar:
21:30 Uhr: Start zu den 24 Stunden von Daytona


Die Meldeliste zu den 24 Stunden von Daytona:
Daytona-Prototypen:
01. 01 Ganassi (Hand/Pruett/Rojas/Rahal) - BMW/Riley
02. 02 Ganassi (Dixon/Franchitti/McMurray/Montoya) - BMW/Riley
03. 5 Action Express (Donohue/Frisselle/Law/Rice) - Porsche/Riley
04. 6 Michael Shank (Allmendinger/McDowell/Wilson) - Ford/Dallara
05. 7 Starworks (Beyer/Heylen/Mayer/Peterson/Valentine) - Ford/Riley
06. 8 Starworks (Braun/Dalziel/Enge/Forest/Lowe) - Ford/Riley
07. 9 Action Express (Barbosa/Borcheller/Fittipaldi/France/Papis) -Porsche/Riley
08. 10 SunTrust (Angelelli/Briscoe/R. Taylor/W. Taylor) - Chevrolet/Dallara
09. 23 United/Shank (Blundell/Brown/Brundle/Patterson) - Ford/Riley
10. 45 Flying Lizard (Bergmeister/Long/Neiman/van Overbeek) - Porsche/Riley
11. 55 Level 5 (Bouchut/Diaz/Tucker/Wilkins) - BMW/Riley
12. 60 Michael Shank (Goossens/Negri/Pew/Valiante) - Ford/Riley
13. 76 Krohn Racing (Jonsson/Krohn/Minassian/Zonta) - Ford/Lola
14. 77 Doran Racing (Bell/Frisselle/Kaiser/Richard) - Ford/Dallara
15. 90 Spirit of Daytona (Edwards/Garcia/Maassen) - Chevrolet/Coyote
16. 95 Level 5 (Hunter-Reay/Matos/Tucker/Westbrook) - BMW/Riley
17. 99 GAINSCO/Bob Stallings (Fogarty/Gurney/Johnson) - Chevrolet/Riley

GT-Fahrzeuge:
18. 00 Aten (Abergel/Collard/Jones/Lisa/Pompidou) - Ferrari 430
19. 4 TRG (Eversley/Graeff/Wallace/Yarab/Zahn) - Porsche GT3
20. 07 Banner (Curran/Gavin/Ledoux/Schaldach) - Camaro GT.R
21. 11 TPN (Empringham/Maxwell/Nastasi/Russell) - Ford Mustang
22. 17 Burtin (Armindo/Baldwin/Burtin/Ragginger/Tandy) - Porsche GT3
23. 18 Muehlner (Friedman/Ludwig/Thomas/von Moltke) - Porsche GT3
24. 22 Bullett (Lux/O'Young/Walker/Wong) - Porsche GT3
25. 30 Racers Edge (Buford/Jensen/Marsal/Rettich) - Mazda RX-8
26. 31 PR1 (Cheng/Hyatt/Lewis/Papadopoulos) - BMW M6
27. 36 Yellow Dragon (Cumming/Hacquard/Marks/Miller) - Mazda RX-8
28. 40 Dempsey Racing (Dempsey/Espenlaub/Foster/Long) - Mazda RX-8
29. 41 Dempsey Racing (Cameron/Gue/James/Kitch/Lacey) - Mazda RX-8
30. 42 Sahlen (Gidley/Nonnamaker/Nonnamaker/Sahlen) - Mazda RX-8
31. 43 Sahlen (Gidley/Nonnamaker/Nonnamaker/Sahlen) - Mazda RX-8
32. 44 Magnus Racing (Holzer/Lietz/Potter/Stanton) - Porsche GT3
33. 46 Rick Ware (Earnhardt/Harrington/Hull/Monroe) - Porsche GT3
34. 48 Paul Miller (Bell/Miller/Sellers/Sugdon) - Porsche GT3
35. 53 TRG/Nadeau (Doyle/Michelian/Mulligan) - Porsche GT3
36. 54 TRG (Bleekemolen/Curtis/Pappas/Pilet/Sofronas) - Porsche GT3
37. 56 Bennett (Allen/Davidson/Dumoulin/Geddie/Skeen) - Ferrari 430
38. 57 Stevenson (Bremer/Liddell/Magnussen) - Camaro GT.R
39. 59 Brumos (Davis/Haywood/Keen/Lieb) - Porsche GT3
40. 63 Spencer (Downing/Grupp/Murry/Spencer/Trinkler) - Mazda RX-8
41. 65 Chris Smith (Lewis/Pagerey/Sheehan/Sweedler) - Porsche GT3
42. 66 TRG (Farnbacher/George/Keating/Luhr) - Porsche GT3
43. 67 TRG (Bertheau/Gaughan/Henzler/Lally/Pumpelly) - Porsche GT3
44. 69 SpeedSource (Assentato/Ham/Lazzaro/Longhi/Segal) - Mazda RX-8
45. 70 SpeedSource (Bomarito/Christodoulou/Edwards/Tremblay) - Mazda RX-8
46. 81 DragonSpeed (Baron/Poordad/Wagner) - Ferrari 430
47. 86 Mitchum (Atterbury/MacNeil/Pobst/Whitis) - Porsche GT3
48. 88 Autohaus (Lester/Marsh/O'Connell/Taylor) - Camaro GT.R
49. 94 Turner (Auberlen/Dalla Lana/Plumb/Said) - BMW M6


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Jörg Bergmeister holt die Daytona-Pole!

Beitragvon Andreas Schwarz » 28. Jan 2011, 10:21


Bombenauftakt in Florida: Jörg Bergmeister sorgte in der Qualifikation zum 24 Stundenrennen von Daytona aus deutscher Sicht für einen Paukenschlag! Der 34-jährige Porsche-Werksfahrer fuhr für sein Team Flying Lizard Motorsports (Bergmeister/Long/Neiman/van Overbeek) in 1:40.099 Minuten die Pole-Position heraus.

In der nur 15-minütigen Qualifying-Session war Bergmeister mit seinen ersten beiden schnellen Runden im kurzen Kampf um die Daytona-Pole bereits mit von der Partie, und holte in seinem sechsten und letzten Anlauf zum großen Schlag aus: Er konterte die bisherige Bestmarke von Vorjahrespolesitter Max Angelelli (SunTrust-Chevy; 1:40.168) erfolgreich.
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Angelelli hatte auf dem neu asphaltierten Kurs im 2. Freien Training zuvor in 1:40.340 Minuten bereits den Rundenrekord geknackt, der rot-silberne Flying-Lizard-Porsche mit der Startnummer 45 lag zu diesem Zeitpunkt aussichtsreich auf Rang drei (1:40.778). In der Qualifikation kitzelte Bergmeister noch einmal fast sieben Zehntelsekunden aus seinem Daytona-Protoypen.

Dies ist umso bemerkenswerter, weil Flying Lizard in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt in der Prototypenklasse der Grand-Am-Serie antritt. Bergmeisters bisher einziger Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Daytona - damals zusammen mit Timo Bernhard - kam im Jahr 2003 ebenfalls auf Porsche, aber eben in der GT-Klasse zustande.

"Ich muss mich wirklich bei meinem Team bedanken", äußerte ein sichtlich erfreuter, aber auch überraschter Polesitter. "Das ist unsere erste Ausfahrt mit einem Daytona-Prototypen, von daher ist dies schon sehr beeindruckend. Eigentlich wollte ich nur unter die Top 5 kommen, weshalb mich diese Pole-Position doch ziemlich überrascht hat."

Hinter Bergmeister und Angelelli stellte der amtierende Grand-Am-Champion Scott Pruett den besten Ganassi BMW (Hand/Pruett/Rahal/Rojas) in 1:40.245 Minuten auf Startplatz drei. Das mit Juan Pablo Montoya, Dario Franchitti und Jamie McMurray sehr prominent besetzte Schwesterauto qualifizierte Scott Dixon in 1:40.302 Minuten auf Startplatz fünf.

Zwischen die beiden Ganassis schob sich der Schotte Ryan Dalziel, der seinen Starworks-Ford in 1:40.250 am Samstagabend als Vierter in das erste große US-Motorsport-Event des Jahres 2011 brachte. Bemerkenswert: Altstar Martin Brundle - immerhin schon 51 Jahre alt - fuhr seinen Shank-Ford in 1:40.784 Minuten auf Startplatz neun und steht damit vor den Mitfavoriten Alex Gurney, Jon Fogarty und NASCAR-Champion Jimmie Johnson (GAINSCO-Chevy; 1:40.828).
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In der GT-Klasse behielten zwei TRG-Porsche die Oberhand: Andy Lally holte sich in 1:48.487 Minuten die GT-Pole. In diesem 911er sitzt unter anderem auch Wolf Henzler. Dominik Farnbacher (1:48.781) stellte sein Auto auf Platz zwei, einer seiner Co-Piloten ist Lucas Luhr. Das 24 Stundenrennen von Daytona beginnt am Samstagabend um 21:30 Uhr MEZ.

Die Top 10 aus Daytona:
01. 45 Jörg Bergmeister (Flying-Lizard-Porsche) - 1:40.099 Minuten
02. 10 Max Angelelli (SunTrust-Chevy) - 1:40.168
03. 01 Scott Pruett (Ganassi BMW) 1:40.245
04. 8 Ryan Dalziel (Starworks-Ford) - 1:40.250
05. 02 Scott Dixon (Ganassi-BMW) - 1:40.302
06. 90 Antonio Garcia (Spirit-of-Daytona-Chevy) - 1:40.396
07. 77 Brian Frisselle (Doran-Ford) - 1:40.468
08. 6 A.J. Allmendinger (Shank-Ford) - 1:40.469
09. 23 Martin Brundle (Shank-Ford) - 1:40.784
10. 99 Alex Gurney (GAINSCO-Chevy) - 1:40.828


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Re: 24 Stunden von Daytona

Beitragvon Andreas Schwarz » 29. Jan 2011, 11:03

Trailer zum Rennen

www.youtube.com Video From : www.youtube.com
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Re: 24 Stunden von Daytona

Beitragvon Andreas Schwarz » 30. Jan 2011, 20:10

www.youtube.com Video From : www.youtube.com

geiles Mannöver bei 4:55 :cool
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Ganassi-Doppelsieg beim Daytona-Thriller!

Beitragvon Andreas Schwarz » 31. Jan 2011, 09:22

Sein Wunsch wurde erfüllt: Chip Ganassi hat seinen vierten Daytona-Titel in den letzten sechs Jahren gewonnen! Sogar ein Doppelsieg, denn Scott Pruett, Memo Rojas, Joey Hand und Graham Rahal behielten mit ihrem Riley BMW in einem denkwürdigen Finale die Oberhand vor dem Promi-Auto von Scott Dixon, Dario Franchitti, Jamie McMurray und Juan Pablo Montoya. Denkwürdig war das 24 Stundenfinale, weil bis zur letzten der 720 Runden vier Fahrzeuge eine echte Siegchance hatten.
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Joao Barbosa, Terry Borcheller, Christian Fittipaldi, J.C. France und Max Papis holten für das Titelverteidiger-Team von Action Express Racing einen guten dritten Platz mit V8-Porsche-Power auf Cayenne-Basis. Geradezu sensationell war der vierte Rang der beiden Formel-1-Altstars Martin Brundle und Mark Blundell, die zusammen mit Zak Brown und Mark Patterson im besten Shank-Ford nur denkbar knapp am Podium vorbeischrammten.

Kaum zu glauben, aber wahr: Das Grand-Am-Finale von Daytona hatte einen waschechten NASCAR-Stil. Acht Minuten vor dem Rennende verteilte der weit zurückgefallene Spirit-of-Daytona-Porsche (23.) nach einem Reifenschaden diverse Wrackteile über die Strecke. Der Rennleitung blieb nichts anderes übrig, als die 23. und letzte Gelbphase auszurufen.

Damit war der Neun-Sekunden-Vorsprung von Scott Pruett dahin, den sich der nunmehr vierfache Daytona-Sieger auf seinen Teamkollegen und Vornamensvetter Scott Dixon herausgefahren hatte. Wie so oft bei den Kollegen der NASCAR kam es daraufhin bei einem 24 Stundenrennen (!) zu einem allerletzten Restart, bei dem die weiße Flagge gleichzeitig die 720. und letzte Runde anzeigte.

Pruett hatte das große Glück, dass sich zwischen ihm und Dixon drei überrundete Fahrzeuge einsortiert hatten. Der 50-jährige Grand-Am-Titelverteidiger ließ also nichts anbrennen und fuhr seinen einige Wagenlängen betragenden Vorsprung bombensicher nach Hause. Ganz anders gestaltete sich der Kampf um die Plätze.

Direkt hinter Dixon lauerte Barbosa im Action-Express-Porsche, direkt dahinter wiederum lag Martin Brundle (Shank-Ford). Als alle Welt mit einem Verzweiflungsangriff Barbosas auf Dixon rechnete, schoss plötzlich der Formel-1-Altstar auf der Außenbahn in Kurve eins und griff - letztlich vergeblich - nach einer Podestplatzierung. Trotzdem kann Rang vier von MB2, wie Martin Brundle und Mark Blundell von unseren britischen Kollegen genannt werden, als die große Daytona-Sensation gewertet werden.
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Dabei schien sich der Ganassi-Triumph bereits nach zwei Rennstunden in Rauch aufzulösen. Pruett berichtete schon in seinem ersten Stint von einem nicht ordnungsgemäß funktionierenden Getriebe, das an der Box zügig in Augenschein genommen wurde. Gleiches geschah später am Schwesterauto, das insgesamt drei Reifenschäden über sich ergehen lassen musste. Beide Ganassi BMW waren also früh aus der Führungsrunde gefallen, kämpften sich jedoch rasch zurück an die Spitze.

Dort hielt sich zu Rennbeginn der Pole-Porsche von Flying Lizard Motorsports auf, der aber genauso früh um ein Haar in einen Dreher eines Konkurrenten verwickelt wurde. Teamgründer Seth Neiman blieb nichts anderes übrig, als durch das Gras im Daytona-Infield zu ackern. Ein defekter Kühler brachte das Team um Pole-Mann Jörg Bergmeister um alle Chancen. In der letzten Rennstunde blieb das Fahrzeug dann mit brennendem Heck endgültig liegen.
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Gegen Halbzeit sah alles nach einem Vierkampf zwischen Ganassi und dem Action-Express-Team aus, bevor sich die Startnummer 5 nach einem Dreher aus der Spitzengruppe verabschiedete. Am Ende kam der zweite V8-Porsche mit vier Runden Rückstand als Neunter ins Ziel. Dafür setzte sich der weiße Shank-Ford mit Brundle und Blundell zusehends in Szene.

Lediglich eine Stopp-and-Go-Strafe störte eine ansonsten problemlose Vorstellung der beiden Veteranen, die sich heimlich, still und leise bis auf Platz vier nach vorne geschlichen hatten. Brundle fuhr den Schlussstint und wies vor der letzten gelben Flagge einen Rückstand von knapp 30 Sekunden auf. Am Ende hatte der 51-Jährige, der seit zehn Jahren kein internationales Rennen mehr gefahren war, sogar noch die Power, einen Angriff zu setzen.

Nach der langen Nebelunterbrechung am Sonntagmorgen schienen die beiden Ganassi BMW den Sieg unter sich auszufahren. Beide Autos wechselten mehrfach die Spitzenposition, dahinter lauerte der Action-Express-Porsche, der jedoch nicht permanent den Speed des Ganassi-Duos mitgehen konnte.

Etwa drei Stunden vor dem Rennende schien es dann das spätere Siegerauto zu erwischen: Beide Ganassi-Boliden waren in der Box zu einem regulären Servicestopp, als sich plötzlich ein Reifen an der Startnummer 01 verselbstständigte. Die Rennleitung brummte Joey Hand eine 30-sekündige Stopp-and-Go-Strafe auf.

Hand, der auch in der American-Le-Mans-Series mit BMW Power unterwegs ist, konnte in seinem dritten Stint mit einem Gewaltakt die Lücke wieder schließen, als er das Auto an Scott Pruett übergab. Dessen letzter Stopp wurde etwas vorgezogen und fiel zudem sehr kurz aus, was die 01 letztlich entscheidend an der 02 vorbeibrachte.

Chip Ganassi war es herzlich egal, welches seiner beiden Teams ihm den Daytona-Sieg bescherte: "Das ist ein Mannschaftssport, ich könnte nicht glücklicher sein", gab "Mr. Daytona 24" freudestrahlend zu Protokoll. Hand, dessen bärenstarke Leistung maßgeblich für den Sieg der 01 verantwortlich zeichnete, war überglücklich: "Was für ein verrücktes Rennen! Das ist ein unglaublicher Tag für mich! Ich weiß gar nicht, was ich jetzt sagen soll."

Der nunmehr vierfache Daytona-Sieger Scott Pruett gab sich da etwas abgeklärter: "Die Startnummer 01 ist in den letzten fünf Jahren immer in der Führungsrunde ins Ziel gekommen. Jetzt ein Doppelsieg. Das ist unglaublich." Für seinen Grand-Am-Dauerpartner Memo Rojas ist der Sieg bei den 24 Stunden von Daytona, dem absoluten Top-Event der Serie, "gleichbedeutend mit einer Meisterschaft."

Der vierte im Siegerbunde war Ganassi-IndyCar-Neuzugang Graham Rahal, der genau 30 Jahre nach Vater Bobby in Daytona triumphierte. Für beide war es jeweils der erste Auftritt beim 24-Stundenklassiker in Florida, beide nutzten BMW Power. Rahals erste Analyse: "Ganassi hat die besten Piloten hierher gebracht. An beiden Autos mussten Getriebeteile gewechselt werden und trotzdem gab es einen Doppelsieg. Das sagt alles über die Qualität der Fahrer aus."


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Re: 24 Stunden von Daytona

Beitragvon Andreas Schwarz » 31. Jan 2011, 09:23

In der GT-Klasse gewannen Wolf Henzler, Andy Lally, Spencer Pumpelly, Brendan Gaughan und Steve Bertheau. Ihrem TRG-Porsche wurde die GT-Pole aberkannt, weshalb sich das Team von ganz hinten im Feld nach vorne durcharbeiten musste. Am Ende hatte die Startnummer 67 eine Runde Vorsprung vor dem zweitplatzierten Miller-Porsche.
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US-Schauspieler Patrick Dempsey konnte mit dem besten Mazda RX-8 als Dritter auf das GT-Podium steigen. Hinter Dempsey/Espenlaub/Foster/Long klassierten sich mit dem Magnus-Porsche und dem Brumos-Porsche zwei weitere 911 GT3. Dort fuhren unter anderem Marco Holzer und Richard Lietz (Magnus), sowie Marc Lieb (Brumos).

Das Endklassement aus Daytona:
01. DP 01 Ganassi BMW (Hand/Pruett/Rojas/Rahal) - 720 Runden
02. DP 02 Ganassi (Dixon/Franchitti/McMurray/Montoya) - +2.070 Sekunden
03. DP 9 Action-Express-Porsche (Barbosa/Borcheller/Fittipaldi/France/Papis) - +2.326
04. DP 23 Shank-Ford (Blundell/Brown/Brundle/Patterson) - +3.135
05. DP 10 SunTrust-Chevy (Angelelli/Briscoe/R. Taylor/W. Taylor) - +1 Runde
06. DP 76 Krohn-Ford(Jonsson/Krohn/Minassian/Zonta) - +1 Rd.
07. DP 6 Shank-Ford (Allmendinger/McDowell/Wilson) - +2 Rd.
08. DP 55 Level 5 BMW (Bouchut/Diaz/Tucker/Wilkins) - +3 Rd.
09. DP 5 Action-Express-Porsche (Donohue/Frisselle/Law/Rice) - +4 Rd.
10. DP 60 Shank-Ford (Goossens/Negri/Pew/Valiante) - +15 Rd.
11. DP 95 Level 5 BMW (Hunter-Reay/Matos/Tucker/Westbrook) - +18 Rd.
12. GT 67 TRG-Porsche (Bertheau/Gaughan/Henzler/Lally/Pumpelly) - +36 Rd.
13. GT 48 Miller-Porsche (Bell/Miller/Sellers/Sugdon) - +37 Rd.
14. GT 40 Dempsey-Mazda (Dempsey/Espenlaub/Foster/Long) - +40 Rd.
15. DP 99 GAINSCO-Chevy (Fogarty/Gurney/Johnson) - +42 Rd.
16. GT 44 Magnus-Porsche (Holzer/Lietz/Potter/Stanton) - +46 Rd.
17. GT 59 Brumos-Porsche (Davis/Haywood/Keen/Lieb) - + 48 Rd.
18. GT 70 SpeedSource (Bomarito/Christodoulou/Edwards/Tremblay) - + 51 Rd.
19. GT 42 Sahlen-Mazda (Gidley/Nonnamaker/Nonnamaker/Sahlen) - + 60 Rd.
20. GT 4 TRG-Porsche (Eversley/Graeff/Wallace/Yarab/Zahn) - +62 Rd.
21. DP 45 Flying-Lizard-Porsche (Bergmeister/Long/Neiman/van Overbeek) - +66 Rd.
22. GT 18 Muehlner-Porsche (Friedman/Ludwig/Thomas/von Moltke) - +66 Rd.
23. DP 90 Spirit-of-Daytona-Porsche (Edwards/Garcia/Maassen) - +71 Rd.
24. GT 41 Dempsey-Mazda (Cameron/Gue/James/Kitch/Lacey) - +71 Rd.
25. GT 47 Rick-Ware-Porsche (Earnhardt/Harrington/Hull/Monroe) - +86 Rd.
26. GT 57 Stevenson-Camaro (Bremer/Liddell/Magnussen) - +92 Rd.
27. GT 66 TRG-Porsche (Farnbacher/George/Keating/Luhr) - +108 Rd.
28. GT 88 Autohaus-Camaro (Lester/Marsh/O'Connell/Taylor) - +114 Rd.
29. GT 81 DragonSpeed-Ferrari (Baron/Poordad/Wagner) - +133 Rd.
30. GT 54 TRG-Porsche (Bleekemolen/Curtis/Pappas/Pilet/Sofronas) - +142 Rd.
31. DP 2 Starworks-Ford (Potoliccio/Ianetta/Popow/Viso) - +144 Rd.
32. GT 94 Turner BMW (Auberlen/Dalla Lana/Plumb/Said) - +156 Rd.
33. DP 8 Starworks-Ford (Braun/Dalziel/Enge/Forest/Lowe) - +168 Rd.
34. GT 63 Spencer-Mazda (Downing/Grupp/Murry/Spencer/Trinkler) - +177 Rd.
35. GT 65 Chris-Smith-Porsche (Lewis/Pagerey/Sheehan/Sweedler) - +224 Rd.
36. GT 30 Racers-Edge-Mazda (Buford/Jensen/Marsal/Rettich) - +267 Rd.
37. GT 53 TRG-Porsche (Doyle/Michelian/Mulligan) - +298 Rd.
38. GT 31 PR1 BMW (Cheng/Hyatt/Lewis/Papadopoulos) - +318 Rd.
39. GT 07 Banner-Camaro (Curran/Gavin/Ledoux/Schaldach) - +322 Rd.
40. GT 17 Burtin (Armindo/Baldwin/Burtin/Ragginger/Tandy) - +342 Rd.
41. GT 22 Bullett-Porsche (Lux/O'Young/Walker/Wong) - +392 Rd.
42. DP 77 Doran-Ford (Bell/Frisselle/Kaiser/Richard) - +408 Rd.
43. GT 56 Bennett-Ferrari (Allen/Davidson/Dumoulin/Geddie/Skeen) - +435 Rd.
44. DP 7 Starworks-Ford (Beyer/Heylen/Mayer/Peterson/Valentine) - +505 Rd.
45. GT 69 SpeedSource-Mazda (Assentato/Ham/Lazzaro/Longhi/Segal) - +518 Rd.
46. GT 43 Sahlen-Mazda (Gidley/Nonnamaker/Nonnamaker/Sahlen) - +596 Rd.
47. GT 36 Yellow-Dragon-Mazda (Cumming/Hacquard/Marks/Miller) - + 598 Rd.
48. GT 86 Mitchum-Porsche (Atterbury/MacNeil/Pobst/Whitis) - +599 Rd.


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Re: 24 Stunden von Daytona

Beitragvon Andreas Schwarz » 31. Jan 2011, 21:11

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