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Le Mans 2011

News und Infos zur spektakulären LMS und ALMS Serie.

Le Mans 2011

Beitragvon Andreas Schwarz » 9. Feb 2011, 14:53

Am Vormittag hat der Automobile Club de l'Ouest (ACO) die Starterliste für die 79. Auflage der 24 Stunden von Le Mans veröffentlicht. Im Rahmen einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten von Radio France sagte ACO-Präsident Jean-Claude Plassart: "Es lagen uns sehr viele hochwertige Bewerbungen vor. Die Auswahl fiel uns sehr schwer." Die Verantwortlichen mussten wieder sieben, denn es stehen nur 56 Startplätze zur Verfügung.

In der LMP1-Klasse gibt es erneut den Dieselkampf zwischen Titelverteidiger Audi und Peugeot, die beide - wie erwartet - jeweils drei ihrer neuen Coupés auf die Strecke schicken dürfen. Die Benzinerfraktion will in diesem ersten Jahr unter dem neuen Reglement kräftig dagegenhalten. Aston Martin schickt zwei der brandneuen AMR One ins Rennen. Als Fahrer wurden bisher Harold Primat und Stefan Mücke bestätigt.

"17 Autos in der LMP1. Das wird ein hartes Stück Arbeit", sagt der Berliner, der als Werksfahrer der Briten großen Anteil an der Entwicklung des neuen Prototypen hatte. Gespannt sein darf man außerdem auf die beiden Rebellion-Lola, die als Semi-Werkswagen von Toyota angetrieben werden. "Wir haben am Chassis gearbeitet und haben einen neuen Motor. Nun hoffen wir, dass wir an den Topteams dranbleiben können", sagt Jean-Christophe Bouillon.

Audi und Peugeot gehen als Favoriten in das diesjährige 24-Stunden-Rennen, aber die Konkurrenz dürfte näher rücken. "Wir Piloten fühlen uns am Steuer unseres neuen Babys schon sehr wohl", so die Kampfansage von Rekordsieger Tom Kristensen, der schon viele Kilometer im neuen Audi R18 abspulen durfte. Die Ingolstädter nehmen zwar am Intercontinental-Le-Mans-Cup (ILMC) teil, werden den neuen Wagen aber nicht beim Auftakt in Sebring einsetzen.

"Wir haben hart an der Entwicklung des neuen Autos gearbeitet und hoffen sehr, dass sich dieser Aufwand auszahlen wird", hält Le-Mans-Lokalmatador Sebastien Bourdais dagegen. Der französische Ex-Formel-1-Pilot, der im vergangenen Jahr die Pole-Position in seiner Heimat einfahren konnte, wird einen der drei neuen Peugeot-Prototypen steuern, die erneut 908 benannt wurden. Ein Vorjahrsmodell wird von Oreca eingesetzt.

In der LMP1-Klasse feiert man außerdem die Rückkehr von Pescarolo. Die Bewerbung von Henri Pescarolo wurde angenommen, am Steuer des Pescarolo-Judd wird Emmanuel Collard sitzen. OAK darf gleich zwei große Prototypen an den Start bringen. Als Fahrer wurden Richard Hein und Mathieu Lahaye benannt. Quifel ASM wird einen Zytek 09SC für Miguel Amaral bringen, Hope darf den Oreca-Hybrid an der Sarthe einsetzen.

"Wir lassen Hybridtechnik viel Raum, die Motoren werden weniger verbrauchen. Das ist uns sehr wichtig", sagt ACO-Boss Plassart. Die große Überraschung der Nennliste ist Highcroft. Die Amerikaner kommen mit Ex-Le-Mans-Sieger David Brabham zurück, und haben sich die neueste Entwicklungsstufe des ehemals Acura benannten Autos gesichert. Highcroft wird exklusiv den neuen HPD ARX-01e einsetzen, den Virgin-Technikchef Nick Wirth in seinen CFD-Rechnern verfeinert und teils neu gestaltet hat.

In der LMP2-Klasse werden elf Fahrzeuge auf die Bahn gehen. Als Favoriten muss man die Mannschaften von Strakka und RML sehen, die beide auf den neuen HDP ARX-01d setzen. LMP2-Neueinsteiger Level 5 hat immerhin das kräftige Honda-Triebwerk im Heck des Lola-Chassis. Aber auch andere Teams muss man wohl auf der Rechnung haben.

Unter dem Namen Signatec-Nissan schickt die frühere Signature-Mannschaft gleich zwei Semi-Werksautos von Nismo auf die Piste. Das neue Triebwerk steckt im Heck des Oreca-03-Chassis, das generell sehr beliebt zu sein scheint. Auch Race Performance benutzt das französische Auto, allerdings mit einem Judd-BMW-Motor im Heck. Das gleiche Triebwerk verwenden die Le-Mans-Starter von Pecom. Diese Mannschaft wird von AF Corse betreut.

In der kleinen Prototypenklasse wurden außerdem noch OAK (mit zwei Pescarolo-Judd), Oreca (Oreca-Nissan) und Greaves (Zytek-Nissan) zugelassen. Die Ersatzliste für die Prototypen umfasst fünf Fahrzeuge, darunter den Norma von Extreme Limit, den Hybridwagen von Rangoni und den Lola-Aston-Martin von Kronos, die Vanina Ickx als Pilotin benannt haben.

In der GTE-Pro-Klasse tummeln sich sechs verschiedene Hersteller. BMW wird erneut mit zwei M3 antreten. Als Piloten stehen Andy Priaulx und Augusto Farfus fest. "Ich musste im vergangenen Jahr als Rookie lernen. Es kam mir vor wie ein nicht enden wollender Sprint", blickt der Brite auf ein schwieriges Debütjahr 2010 zurück. In diesem Jahr soll es für das Münchener Werksteam besser laufen. "Wir kommen mit dem M3 nun zum zweiten Mal nach Le Mans. Wir haben gelernt und wollen uns besser präsentieren", sagt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen.

BMW bekommt es mit Lotus, Ferrari, Porsche, Corvette und Aston Martin zu tun - für Spannung ist gesorgt. "Wir haben ein neues Auto und wollen mindestens genauso erfolgreich sein wie mit dem bisherigen Wagen", platziert AF-Corse-Pilot Gianmaria Bruni eine Kampfansage. Der Italiener wird sich den neuen Ferrari F458 Italia mit seinem prominenten Landsmann Giancarlo Fisichella teilen. Weitere 458 kommen von JMW, Luxury und von Farnbacher. Für die Deutschen ist Dominik Farnbacher als Starter fix gesetzt.

Porsche wird im Juni mit insgesamt fünf Fahrzeugen vertreten sein. Felbermayr wurden zwei Startplätze zugestanden, als Piloten sind Lucas Luhr und Werksfahrer Marc Lieb sicher. Lying Lizard kommt mit Jörg Bergmeister, IMSA mit Raimond Narac und Prospeed hat ein Fahrzeug für Marc Goossens benannt. Das Corvette-Werksteam startet erneut mit zwei Autos, Jota betreut den einzigen Aston Martin Vantage im Feld.

Gespannt sein darf man auf die Rückkehr von Lotus. Die Briten, die im kommenden Jahr mit einem neuen LMP2-Wagen auftrumpfen wollen, gehen im Juni mit zwei Lotus Evora an den Start. Die beiden Werkswagen werden vom österreichischen Team Jetalliance betreut. "Wir haben zwar ein ganz neues Auto, aber ein erfahrenes Team ausgewählt", sagt Lotus-Entwicklungschef Claudio Berro. "Wir wollen in den Reihen der anderen Hersteller mitmischen."

In der GTE-Am-Klasse starten zehn Autos. Flying Lizard, Proton und Larbre bringen jeweils einen Porsche, die Franzosen setzen außerdem eine Corvette ein. Der Ferrari F430 wird in den Farben von JMB, CRS, AF Corse und Krohn noch einmal rennen. Von der amerikanischen Robertson-Mannschaft wurde ein Ford akzeptiert, Gulf AMR setzt einen Aston Martin Vantage ein. Auf der Ersatzliste stehen Robertson (Ford), Prospeed (Porsche), Tolimit (Porsche), Young Driver AMR (Aston Martin) und BMS (Porsche) mit Romain Grosjean.


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Re: Le Mans 2011: Das sind die 56 Starter

Beitragvon Andreas Schwarz » 9. Feb 2011, 14:54

Die Starterliste in der Übersicht:

LMP1-Klasse:
Audi Sport Team Joest (Audi R18) - Timo Bernhard
Audi Sport Team Joest (Audi R18) - Marcel Fässler
Audi Sport North America (Audi R18) - Tom Kristensen
Hope Racing (Oreca-Hybrid) - David Zacchia
Peugeot Sport Total (Peugeot 908) - Anthony Davidson
Peugeot Sport Total (Peugeot 908) - Stephane Sarrazin
Team Peugeot Total (Peugeot 908) - Sebastien Bourdais
Team Oreca-Matmut (Peugeot 908 HDi FAP) - Nicolas Lapierre
Rebellion Racing (Lola-Toyota) - Nicolas Prost
Rebellion Racing (Lola-Toyota) - Andrea Bellichi
Pescarolo Team (Pescarolo-Judd) - Emmanuel Collard
Highcroft Racing (HPD ARX-01e) - David Brabham
Quifel ASM Team (Zytek 09SC) - Miguel Amaral
OAK Racing (OAK-Pescarolo) - Mathieu Lahaye
OAK Racing (OAK-Pescarolo) - Richard Hein
Aston Martin Racing (AMR One) - Stefan Mücke
Aston Martin Racing (AMR One) - Harold Primat

LMP2-Klasse:
Signatech-Nissan (Oreca-Nissan) - Franck Mailleux
Signatech- Nissan (Oreca-Nissan) - Tiago Monteiro
Level 5 Motorsports (Lola-HPD) - Scott Tucker
RML (HPD ARX-01d) - Mike Newton
Pecom Racing (Lola-Judd) - Luis Perez-Companc
Race Performance (Oreca-Judd) - Michael Frey
Greaves Motorsport (Zytek-Nissan) - Karim Ojjeh
Strakka Racing (HPD ARX-01d) - Nick Leventis
Team ORECA-Matmut (Oreca-Nissan) - Soheil Ayari
OAK Racing (Pescarolo-Judd) - Frederic Da Rocha
OAK Racing (Pescarolo-Judd) - Andrea Barlesi

GTE-Pro-Klasse:
Farnbacher-Hankook (Ferrari F458) - Dominik Farnbacher
Team Felbermayr-Proton (Porsche 997 GT3-RSR) - Lucas Luhr
Team Felbermayr-Proton (Porsche 997 GT3-RSR) - Marc Lieb
Flying Lizard (Porsche 997 GT3-RSR) - Jörg Bergmeister
Jota Sport (Aston Martin Vantage) - Sam Hankock
IMSA Performance-Matmut (Porsche 997 GT3-RSR) - Raimond Narac
ProSpeed Competition (Porsche 997 GT3-RSR) - Marc Goossens
Corvette Racing (Corvette C6-ZR1) - Oliver Gavin
Corvette Racing (Corvette C6-ZR1) - Olivier Beretta
AF Corse (Ferrari F458) - Robert Kaufmann
JMW Motorsport (Ferrari F458) - Rob Bell
Lotus-Jetalliance (Lotus Evora) - Lukas Lichtner-Hoyer
Lotus-Jetalliance (Lotus Evora) - Vitus Eckert
Luxury Racing (Ferrari F458) - Stephane Ortelli
Luxury Racing (Ferrari F458) - Anthony Beltoise
BMW Motorsport (BMW M3) - Andy Priaulx
BMW Motorsport (BMW M3) - Augusto Farfus
AF Corse (Ferrari F458) - Giancarlo Fisichella

GTE-Am-Klasse:
JMB Racing (Ferrari F430) - Manuel Rodrigues
Flying Lizard (Porsche 997 GT3-RSR) - Seth Neiman
Larbre Competition (Porsche 997 GT3-RSR) - Christophe Bourret
Robertson (Doran-Ford GT) - David Robertson
Proton (Porsche 997 GT3-RSR) - Horst Felbermayr
CRS Racing (Ferrari F430) - Pierre Ehret
AF Corse (Ferrari F430) - Pierguiseppe Perrazzini
Gulf AMR Middle East (Aston Martin Vantage) - Fabien Giroix
Krohn Racing (Ferrari F430) - Tracy Krohn
Larbre Competition (Corvette C6.R) - Patrick Bornhauser


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Re: Le Mans 2011: Das sind die 56 Starter

Beitragvon Andreas Schwarz » 28. Apr 2011, 22:31

Super Bericht mit klasse "Insider"-Infos von Audi über den neuen R18

"Darth Vader's Car" :grins

www.youtube.com Video From : www.youtube.com
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Le Mans: Im Herzen der Sportwagenwelt

Beitragvon Andreas Schwarz » 7. Jun 2011, 09:03

Eine Stadt im Ausnahmezustand: Das 79. 24-Stunden-Rennen von Le Mans steht bevor – Wissenswertes über den Traditionskurs an der Sarthe, die berüchtigte Hunaudières, den klassischen Le-Mans-Start, die Tragödie von 1955 und eine ganz normalen französischen Ort.

Unweit von der 144.000-Einwohner-Stadt Le Mans entfernt, ereignet sich jährlich das Sportwagenspektakel schlechthin. Auf dem aus permanenten Streckenabschnitten und öffentlichen Landstraßen kombinierte Kurs an der Sarthe, spielt sich am zweiten Juniwochenende traditionell die 24-stündige Schlacht um die französische Krone des Motorsports ab. Die Rede ist von den 24 Stunden von Le Mans, eines der drei prestigeträchtigsten Rennen der Welt, dessen 79. Auflage in diesem Jahr ausgetragen wird.

Ikonen des Motorsports haben in jenem Sportwagen-Mekka bereits ihre Spuren hinterlassen. Sei es Rennfahrerlegende Jacky Ickx, der den Langstreckenklassiker bemerkenswerte sechsmal gewinnen konnte oder Tom Kristensen, den das 24-Stunden-Rennen von Le Mans erst zur Legende machte – unglaubliche achtmal triumphierte der Däne an der Sarthe. Aber auch der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher versuchte an der Seite von Heinz-Harald Frentzen und Karl Wendlinger sein Glück und kämpfte dazu noch an einer anderen Front: In Diensten von Sauber-Mercedes belegte das deutsche Trio einen beachtlichen fünften Gesamtplatz.
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LMP2-Vorschau: Das Feld der Kleinwagen in Le Mans

Beitragvon Andreas Schwarz » 7. Jun 2011, 09:04

Auch in diesem Jahr stellt die Klasse LMP2 wieder die zweitschnellste Kategorie nach den LMP1. Bei den kleineren Prototypen scheint mehr denn je der Motor ausschlaggebend für den Sieg zu sein. In den vorangegangenen LMS- und ILMC-Läufen zeichnete sich in dieser Hinsicht ein Vorteil für Nissan ab.

Die diesjährige Ausgabe des 24-Stunden-Klassikers wird, wie auch im letzten Jahr, von elf Prototypen der kleineren Kategorie in Angriff genommen. Auch die LMP2-Klasse wurde, ähnlich den restlichen Klassen, in Hinblick auf das Rennen in Le Mans 2011 einigen Reglementänderungen unterzogen. So brachte eine Anhebung des Mindestgewichtes um 200 auf 950 Kilogramm Ersparnisse bei der Anschaffung und niedrigere Geschwindigkeiten mit sich. Analog zu den anderen Klassen werden sich auch in der LMP2 wieder drei Fahrer abwechseln, wie auch in den Vorjahren bestehend aus zwei professionellen Rennfahrern und einem so genannten „Gentleman“-Fahrer.

Bild

Auf ihrer 24-Stunden dauernden Reise rund um den 13,629 Kilometer langen Circuit de la Sarthe werden die elf Protagonisten von Nissan, Judd-BMW oder HPD (Honda Performance Development) –Triebwerken befeuert. Alle Motoren sollen rund 460 PS auf die Antriebsräder schicken. Auf der Starterliste finden sich sowohl alteingesessene Teams als auch Mannschaften, die zum ersten Mal den Weg nach Le Mans gegangen sind.

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GTE Vorschau: Action und Spannung garantiert

Beitragvon Andreas Schwarz » 7. Jun 2011, 09:06

Im internationalen GT-Sport sind die GT3-Wagen immer mehr auf dem Vormarsch. Der ACO hingegen kocht sein eigenes Süppchen und setzt auf die ehemalige GT2 als alleinige GT-Klasse. Die Rechnung scheint aufzugehen. Alleine in der GTE-Pro-Kategorie wagen 18 Teams den Ritt zweimal rund um die Uhr.
Die GT2-Klasse sorgte zuletzt in Le Mans und in den daraus abgeleiteten Serien stets für kurzweilige Unterhaltung. Unvergessen bleibt der Fight zwischen Jaime Melo und Jörg Bergmeister beim ALMS Lauf 2009 in Sebring, der mit dem Messer zwischen den Zähnen bis in die allerletzte Kurve geführt wurde. Auch in der europäischen Le Mans Series bietet die GT2 / GTE Kategorie meist Spannung pur.

Die nackten Fakten klingen schon vielversprechend. 18 Wagen von sechs Marken. Mit Porsche, Ferrari, Corvette, BMW, Aston Martin und Lotus tritt das who is who des Sportwagenbaus gegeneinander an. Porsche und Ferrari stellen hierbei das größte Kontingent mit jeweils fünf Wagen. BMW, Corvette und Lotus werfen jeweils zwei Wagen in die Runde und Jota AMR kommt mit einem Aston Martin Vantage.

Für große Begeisterung, gerade bei den englischen Fans, sorgt die Rückkehr von Lotus in den internationalen Sportwagen-Sport. Der Evora ist ein feiner GT, der in den Händen von Jet Alliance bei seinem ersten Renneinsatz in Spa bereits eine Zielankunft feiern konnte. Doch auch wenn der Neuling vor dem Klassiker einige Kilos abspecken durfte wird es wohl kaum für große Sprünge reichen. Den Klassensieg werden Andere unter sich ausmachen. Eine Zielankunft wäre schon ein großer Triumph für den kleinen britischen Hersteller.

Bild

Ähnlich verhält es sich mit dem Jota Aston Martin. Nach einer langen und holprigen Entwicklungsphase ist der Vantage mittlerweile zumindest auf eine schnelle Runde bei der Musik. Wenn es aber wieder zu einem 24 Stunden-Sprint kommt, müssen Hancock / Dolan / Buncombe auf Fehler der Konkurrenz hoffen und selber sauber durchfahren, wollen sie einen der vorderen Plätze ergattern.
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Le Mans Vorschau 1 - die Diesel

Beitragvon Andreas Schwarz » 7. Jun 2011, 09:08


Das Feld besteht wie gehabt aus 55 Teams, die in offiziell vier Klassen (LMP1, LMP2, GTE-Pro & GTE-Am) antreten werden, wobei die Diesel-LMP1 wegen ihrer bisherigen Überlegenheit und der fast 100%igen Werksunterstützung fast schon als eigene Klasse angesehen werden können. Zwar hat der ACO – wie schon in den vergangenen Jahren – gelobt, diesen Unterschied zu den Benzinern mittels Balance of Performance eindampfen zu wollen, jedoch liessen die 1000km von Spa-Francorchamps erkennen, dass dies wahrscheinlich auch dieses Jahr nicht gelingen wird, zudem aussichtsreiche Kokurrenz aus dem Benziner-Lager nicht in Sicht ist. Daher beginnen wir erneut den Überblick über das LM-Feld mit einem Blick in die LMP-Diesel-Klasse.

Bild

Audi und Peugeot treten mit jeweils drei Werkswagen – dem neuen R18 und dem neuen 908 – an. Zusätzlich ist mit dem Semi-Werks-Oreca 908 Hdi-FAP ein siebter Wagen genannt. Die Teamumfänge entsprechen den langjährigen Strategien der beiden Werksteams: Audi schickt werksseitig – gerade wenn man eine neue Konstruktion bringt – immer drei Werkswagen an die Sarthe. Peugeot startet immer mit drei Werksautos und hat seit drei Jahren zudem ein privates Backup-Team mit einem Vorjahresauto parat, das allerdings voll in die Teamstrategie des Werksteams eingebunden ist.

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Le Mans Vorschau 2 - die Benzinerfraktion der LMP1

Beitragvon Andreas Schwarz » 7. Jun 2011, 09:09


Zusätzlich zu den sieben Dieseln starten zehn Benziner in der LMP1-Klasse bei den 79.ten 24 Stunden von Le Mans. 2 Aston Martin AMR-One, 3 Pescarolo, 2 Rebellion Racing Lola B10/60, ein Zytek, ein Lola-Aston und ein Oreca-Hybrid-LMP1 bilden die Benziner-Fraktion, die im Vorfeld leider mit dem Highcroft-HPD den vielversprechendsten Vertreter verloren hat.

Bild

Beste Chancen auch dieses Jahr wieder den inoffiziellen Titel des besten Benziners abzuräumen, hat die französische Truppe von Henri Pescarolo. Die Langstreckenlegende bringt mit dem drei Jahre alten V10-Judd-Motor (nur dieses Jahr noch zugelassen) und dem alten Chassis aus eigenem Hause zwar die rüstigste Konstruktion an den Start - doch alt bedeutet in diesem Fall auch erfahren. Aus dem selben Grund stehen auch der ASM-Zytek und die beiden Oak Racing-Pescarolos zumindest mit auf der Rechnung für den besten Benziner-Rang. Dabei vertrauen die beiden Chassis der Truppe um Pescarolo-Retter Jacques Nicolet auf eine Befeuerung durch den Judd DB V8 Motor während Henris Mannschaft noch den 5l GV5.0S V10 verbaut hat.

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Re: Le Mans 2011: Das sind die 56 Starter

Beitragvon Andreas Schwarz » 8. Jun 2011, 08:53

Der Zeitplan von Le Mans:

Mittwoch, 08. Juni
16:00 – 20:00 Uhr Freies Training
22:00 – 24:00 Uhr 1. Qualifying

Donnerstag, 09. Juni
19:00 – 21:00 Uhr 2. Qualifying
22:00 – 24:00 Uhr 3. Qualifying

Freitag, 10. Juni
18:00 – 20:00 Uhr Fahrerparade

Samstag, 11. Juni
09:00 – 09:45 Uhr Warm-up
15:00 Uhr Rennstart
Sonntag, 12. Juni
15:00 Uhr Ende des Rennens

Eurosport, Eurosport 2 und der Eurosport-Player übertragen die 24 Stunden von Le Mans live und nahezu in voller Länge.
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Re: Le Mans 2011

Beitragvon Andreas Schwarz » 9. Jun 2011, 08:22

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