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Das 39. ADAC Zurich 24h-Rennen 2011

+++ Start-Nummer # 204 für das Team Motorsport-Dreams +++

Re: Das 39. ADAC Zurich 24h-Rennen 2011

Beitragvon Andreas Schwarz » 15. Jun 2011, 08:53


Am Fronleichnamswochenende ist es endlich wieder soweit: Das 24-Stunden-Rennen vom Nürburgring auf der Nordschleife, der schönsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt, steht auf dem Programm. Zeit also, einen kleinen Blick in die einzelnen Gruppen und Klassen zu werfen und anhand der bisherigen Saisonrennen der VLN eine vorsichtige Prognose zu wagen.

Es ist wahrscheinlich unstrittig, daß die Favoriten auf den Gesamtsieg aus der Gruppe 24h-Spezial (VLN-Specials) der Klassen SP7, SP8, SP8T, SP9, SP10 und E1-XP kommen werden. Während es sich bei den SP9 und SP10 um Serien-GT-Wagen handelt, sind die Fahrzeuge der anderen Klassen an der Spitze verbesserte Tourenwagen oder GT-Wagen. In den Klassen an der Spitze des Feldes dominieren hinterradangetriebene Frontmotorlimousinen und Mittelmotor- oder Heckmotorcoupés mit großvolumigen (über 3,5 bis 6,3 Liter Hubraum) Saugmotoren mit 6, 8, 10 oder 12 Zylindern. Hinzu kommen in der SP8T die Fahrzeuge mit Turbomotoren über 2,5 bis 4 Liter Hubraum. Im Rahmen des BoP-Reglements werden durch den Veranstalter die unterschiedlichen Motor- und Fahrleistungen (Leistungen zwischen 450 und über 550 PS) durch Luftmengenbegrenzer angeglichen. Weitere Einstufungskriterien sind Mindestgewicht und Tankinhalt.

Neben offiziellen Werkseinsätzen über die Sportabteilungen der Hersteller und ihre Einsatzrennställe wird die Spitze durch werksunterstützte Privatiers und einige ambitionierte herstellerunabhängige Teams dominiert. In den Cockpits sitzen somit Profi-Fahrer, möglichst mit Nordschleifenerfahrung. Auch ehemalige Formel 1 – Fahrer oder Profi-Fahrer aus der LMS, der GT1 – WM, DTM oder der Tourenwagen-WM finden sich in den Fahrzeugen an der Spitze des Feldes.

...

Manthey Racing stellt die Speerspitze der Porsche-Teams. Ins Lenkrad der GT3-Manthey-Porsche greifen Profi-Fahrer und Nordschleifen- und Porsche-Spezialisten wie Lieb, Bernhard, Dumas, Luhr und andere. Aber auch ambitionierte Privatiers wie Frikadelli, Falken Tyres, Pinta Racing und andere setzen auf die GT3 von Porsche. Die Speerspitzen von Audi sind die Audi Sport Teams Abt Sportsline und Phoenix sowie Audi race experience. Die Fahrerbesetzung bei Audi greift auf das Reservoir der Audi-Werksfahrer aus DTM-Serie und den Prototypen zurück wie Basseng, Fässler, Rockenfeller, Stippler, Winkelhock, Ekström, Scheider, C.Abt und Schmickler. Die Teams Mamerow, ROWE Racing, Black Falcon, Race & Event, Heico Motorsport und Horn Motorsport repräsentieren den „guten Stern“. Zu den stärksten SLS zählen der Black Falcon - SLS mit Heyer, Jäger und Bleekemolen, der Horn-SLS mit Horn, Bert und dem früheren Formel 1- Fahrer Sarrazin, der Mamerow-SLS mit Mamerow, Hahne und Kaffer und der Heico-SLS mit Arnold, Margaritis, Brück und Frankenhout.

...

Die SP7 ist vor allem durch diverse Porsche-Teams mit ihren Porsche 911 GT3 nach SP7-Reglement geprägt. In den heckgetriebenen Heckmotor-Coupés werkeln 4-Liter-6-Zylinder-Boxer-Saugmotoren. Manthey Racing bringt hier die beiden wahrscheinlich kompromisslosesten Fahrzeuge dieser Klasse zum Einsatz: Den 911 GT3 RSR (mit Lieb und Luhr) und den MR (mit Weiss, Kainz, Jacobs und Krumbach). Ebenfalls auf die SP7-Porsche setzen Cargraphic, Pinta, Car Collection und andere ambitionierte Porsche-Privatiers.

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Wie auch immer es am letzten Juni-Wochenende kommt: Einen Favoriten kann man im Vorfeld nicht ausmachen. Vielmehr gibt es eine große Zahl von etwa 40 bis 50 Fahrzeugen die durchaus in der Lage sind unter die ersten 20 im Gesamtklassement des über 200 Fahrzeuge starken Feldes zu fahren. Neben dem Motor-, Antriebs- und Aerodynamikkonzept sind letztlich auch die Fahrerbesetzung und die Nähe zu den Hersteller-Sportabteilungen entscheidend. Lassen wir uns also überraschen und freuen uns auf eines der besten 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife. Die „Welt“ titelte 1999 für ihren Vorbericht zum Le Mans-Rennen mit einer Überschrift, die in diesem Jahr auf die 24 Stunden vom Nürburgring zutrifft: Das größte Wagenrennen seit Ben Hur.


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Re: Das 39. ADAC Zurich 24h-Rennen 2011

Beitragvon Andreas Schwarz » 15. Jun 2011, 08:53

Das größte Wagenrennen seit Ben Hur.


sag ich doch die ganze Zeit! :cool
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Zum Jubiläum ein neues Erfolgs-Team

Beitragvon Andreas Schwarz » 15. Jun 2011, 08:57

Insgesamt 20 Teilnahmen am 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife und 20 Jahre VLN mit zahlreichen Podestplätzen kann Werner Schlehecker (Rösrath) vorweisen. Mit drei Klassensiegen in Folge beim 24h-Rennen und vielen Erfolgen in der VLN ist Michael Jestädt (Fulda) nicht weniger erfolgreich.
Das Vater-Sohn-Gespann Günter und Stefan Memminger (München) hat gemeinsam im Langstreckenpokal zahllose Siege eingefahren. Was die vier vereint? Ganz einfach: Sie bilden eine schlagkräftige Truppe, die beim 24h-Rennen antritt, um Werner Schlehecker eine ehrenvolle Bühne zu seinem Motorsport-Abschied zu präsentieren. Beim 24h-Rennen auf der Nordschleife zählt nur eines: Erfahrung, und die bringen die vier Piloten reichlich mit.

Langstreckenmeisterschaft, RCN und 24h-Rennen – die vier haben in den gefahrenen Rennen viele tausend Nordschleifenkilometer abgespult und kennen jeden Winkel der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Werner Schlehecker sieht den Zeitpunkt gekommen, um sich aus dem aktiven Motorsport zurückzuziehen; für seinen VLN-Teamkollegen Michael Jestädt Grund genug, ein Team zu organisieren, um Werner Schlehecker mit Freude und Spaß am Motorsport in den Ruhestand zu verabschieden. Zur Verwirklichung dieses Plans haben sich die beiden ihr Erfolgsauto aus den vergangenen Jahren gekauft. Da das Fahrzeug, der 318is Coupé, jetzt unter neuer Flagge fährt, ist es heiß auf einen weiteren Sieg beim 24h-Rennen. Mit den „Memmingers“ haben sich Jestädt und Schlehecker gleich zwei erfahrene, stets gut gelaunte Rennfahrer ins Team geholt, die einen weiteren Erfolg tatkräftig unterstützen.

Bild

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Einschätzungen von Oli Martini

Beitragvon Andreas Schwarz » 15. Jun 2011, 10:57

Danke an Mike, vom bekannten (und leider aktuell immer noch gebannten) 20832 Forum, der die interessanten Einschätzungen des Fachmanns Oli Martini veröffentlicht hat.

Teil 1
Von Olli Martini:

Hallo zusammen,

wie jedes Jahr hier meine rein subjektive Einschätzung der Starterliste fürs 24 Stunden Rennen. Sicherlich dieses Jahr so schwer wie noch nie, die Gesamtsieg- und Top 10 bzw. Top 20-Kandidaten sind so zahlreich wie noch nie vertreten.

Vorweg ein paar Worte zum Thema Balance of Performance (BoP): einerseits ist man sicherlich auf einem guten Weg, wenn man sieht, dass es bei 5 VLN Rennen 5 verschiedene Siegermarken gegeben hat. Andererseits ist doch mit absoluter Sicherheit auch sehr geblufft worden. Wenn z.B. ein Manuel Lauck im Pinta-Porsche GT3R im Training eine 08:18 min. fahren kann, dann kann das ein Marc Lieb im Manthey-Porsche mit speziellen Michelin-Reifen erst recht. Warum er es nicht macht, kann sich jeder denken!

Und wenn nach dem vierten Lauf der Sieger nach vier Stunden läppische 7 Sekunden vor dem zweiten liegt, dieser wiederum nur 0,6 Sekunden (in Worten Null Komma Sechs) vor dem dritten, dann kann es meiner Meinung nach nicht sein, dass der erste und zweite BoP-mässig bestraft werden mit einem kleineren Tankinhalt und der dritte eben nicht. Logisch, dass da ein sehr, sehr fader Beigeschmack bleibt!

Unabhängig von den Einstufungen der BoP bin ich dennoch von einem spannenden und hochinteressanten Rennen überzeugt. Im Endeffekt wird es ähnlich wie beim just beendeten 24h von Le Mans darauf ankommen, ohne Fehler über die Runden zu kommen.

Meine Einschätzungen zu den einzelnen Teams, die für die Top 20 – 30 in Frage kommen: 1 – Müller / Farfus / Alzen / Lamy Als Gesamtsieger vom letzten Jahr natürlich auch dieses Jahr wieder zu den absoluten Topfavoriten zu zählen. Charly Lamm und seine Schnitzer-Truppe zählen wohl zum Besten, was es im Langstreckensport in den letzten 20 Jahren gegeben hat. Mit den Verbesserungen in Sachen Fahrbarkeit und vor allem wohl bei den Reifen sollte man dieses Jahr auch vom Speed her etwas besser da stehen als letztes Jahr, aber die Hauptstärke kommt wohl über die Konstanz im Laufe des Rennens. Sicherlich beim Training nicht in den ersten zwei Startreihen zu finden, aber beim Rennen wird ein BMW auf dem Podium landen.

2 – Farnbacher / Simonsen / Seefried / Melo Nach dem Überraschungserfolg vom Vorjahr ist der Druck natürlich hoch. Ich persönlich glaube nicht an eine Wiederholung dessen, mit dem neuen Ferrari 458 fehlt doch etwas Erfahrung. Außerdem fehlen insbesondere Melo und auch Simonsen noch etwas Erfahrung beim 24 Stunden Rennen, zum Beispiel beim Überrunden in der Nacht.

4 – Hartung / Viebahn / Coronel Der neue Z4 ist zwar schnell, aber es fehlen einfach Testkilometer. Glaube nicht, dass das Auto zuverlässig genug ist für die Top 10. Tom Coronel ist sauschnell, aber auch ziemlich wild, und Jörg Viebahn hat mittlerweile Peter Scharmach abgelöst als Crashpilot Nummer 1 der Nordschleife. Ich tippe leider auf ein frühes Ende, lasse mich aber sehr gerne vom Gegenteil überzeugen.

7 – Priaulx / Müller / Werner / Adorf Hier gilt im Prinzip dasselbe wie bei der Nummer 1, fahrerisch schätze ich die Nummer 7 sogar etwas stärker, weil ausgeglichener, ein. Von daher Gesamtrang 2!

8 – Westbrook / Menzel / Stursberg / Riegel Hans Guido Riegel passt fahrerisch natürlich nicht da rein, aber dennoch zählt der Haribo-Porsche zu einem Top 5 Kandidat. Fürs Podium wird es im Normalfall nicht reichen, weil der Zeitverlust von Riegel (sicherlich ca. 20 Sekunden pro Runde) nicht auszugleichen ist. Fraglich außerdem die Zuverlässigkeit aller GT3 R, letztes Jahr war das schon erschreckend schwach von Porsche.

9 – Bergmeister / Lietz / Holzer / Long Die Zuverlässigskeitsprobleme des GT3 R sind hier sogar noch einen Tacken größer, weil schwerer und mit der Hybridtechnik noch ein Störfaktor mehr. Die Fahrer sind allesamt Topprofis, die tierisch schnell sind, denen aber andererseits auch eine Menge Nordschleifenerfahrung fehlt. Deshalb für mich kein Podiumskandidat.

10 – Gindorf / Scharmach / Kohler Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ohne Probleme durchkommen sollten.

11 / 18 – Lieb / Bernhard / Dumas / Luhr Ich tippe mal, dass der gute Olaf Manthey beide Autos ins Training bringen wird, und danach entscheiden wird, auf welches Pferd gesetzt wird. Womöglich startet er sogar mit beiden Autos, um dann sogar erst während des Rennens zu entscheiden. Ich persönlich sehe den RSR stärker, weil einfach zuverlässiger und in den Kurven schneller, was beim Überrunden sicherlich von Vorteil sein wird. Da ist der Topspeed-Nachteil nicht ganz so gravierend. Fahrerisch wohl das stärkste aller Teams beim 24 Stunden Rennen, insbesondere Marc Lieb gilt nicht nur für mich als der beste Nordschleifenfahrer überhaupt. Ich tippe mal auf Gesamtsieg mit dem RSR!

12 Weiss / Kainz / Jacobs / Krumbach Der RSR ist wie gesagt zuverlässiger als der GT3 R, daher hier die wohl richtige Entscheidung für den RSR. Fahrerisch steht hier Routine im Vordergrund, wobei ja Kainz und Krumbach vom Speed her auch voll mit dabei sind. Da ich von recht vielen Ausfällen bei den Topfahrzeugen ausgehe, traue ich dem Wochenspiegel-Porsche über die Distanz gesehen einen Platz zwischen 5 und 8 zu.

14 – Basseng / Fässler / Rockenfeller / Stippler Für mich fahrerisch der stärkste der Audi. Hoffentlich kann Rockenfeller nach dem Le Mans Unfall starten. Das Tempo bei den Audi ist natürlich ganz klar vorhanden, und man wird auch viele der ganzen Fehler vom Vorjahr nicht mehr machen. Einer der Audi wird ohne Probleme durchkommen und auf dem Podium landen, die Nr. 14 ist für mich aus den oben genannten Gründen dabei erste Wahl.

15 – Stippler / Hennerici / Haase / Winkelhock Den Herren Haase und Winkelhock fehlt im Vergleich zu den Fahrern auf der 14 etwas Erfahrung auf der Nordschleife, daher sehe ich die 15 etwas dahinter.

16 – Ekström / Scheider / Werner / Abt Wird ähnlich stark sein wie die 14, könnte demnach auch der Audi auf dem Podium sein.

17 – Ludwig / Mies / Jöns / Abt Ich hoffe, dass die Youngsters nicht auf Teufel komm raus zeigen wollen, dass sie genauso gut sind wie die Herren Basseng, Stippler, Rockenfeller und co. Der Speed ist ganz sicher vorhanden, hoffentlich auch eine gewisse Portion Besonnenheit, wenn es um die Wurst geht.


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Re: Das 39. ADAC Zurich 24h-Rennen 2011

Beitragvon Andreas Schwarz » 15. Jun 2011, 10:58

Danke an Mike, vom bekannten (und leider aktuell immer noch gebannten) 20832 Forum, der die interessanten Einschätzungen des Fachmanns Oli Martini veröffentlicht hat.

Teil 2
Von Olli Martini:

20 / 21 / 22 – Black Falcon Team Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Zuverlässigkeit der SLS über 24 Stunden Rennen. Ist halt das erste (richtige) 24 Stunden Rennen für die SLS (Dubai zähle ich nicht dazu). Hier im Black Falcon Team ist natürlich das Auto mit der 22 (Heyer / Jäger / Bleekemolen) am stärksten besetzt und somit auch am ehesten ein Kandidat für die vorderen Plätze. Aber mehr als Platz 5 glaube ich beim besten Willen nicht.

23 – Salo / Cappellari / Larini / Giovanardi Natürlich ein absoluter Hingucker und ein super tolles Projekt, was James Glickenhaus da auf die Beine gestellt hat. Aber erfolgreich wird das leider nicht enden, denn sowohl Auto als auch Fahrer sind fürs 24 Stunden Rennen bei weiten nicht auf dem Niveau der Werks-BMW, -Audi, -Porsche. Eine Zielankunft wäre schön, aber ich glaube nicht daran.

25 – Horn / Sarrazin / Bert Startet Stephane Sarrazin wirklich auf diesem Auto? Der zurzeit wohl weltbeste Allrounder im Motorsport wäre natürlich ein Highlight fürs 24 Stunden Rennen. Aber auf die Besonderheiten eines 24 Stunden Rennens auf der Nordschleife müsste auch er sich erst einmal einstellen. (Es ist bestimmt nicht so ohne, nachts im Nassen in der Kallenhard zwei kämpfende Renault Clio zu überrunden). An einen Erfolg kann ich daher nicht so recht glauben, aber ein Top 10 könnte machbar sein.

26 – Abbelen / Schmitz / Kentenich (?) Dieses Jahr in der VLN sehr schnell unterwegs, was mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht hat. Sabine und Klaus wissen aber nur zu gut, dass Speed allein nicht alles ist beim 24h, und werden es zu Beginn bestimmt ein wenig besonnener angehen lassen. Wenn der GT3 R von der Technik her mitspielt, ähnlich wie der Wochenspiegel-Porsche ein Kandidat für Platz 5 – 8.

27 – Illbruck / Lauck / van Ommen / Heger Schaffen ja leider keinen VLN Lauf ohne Probleme, deshalb fürs 24 Stunden Rennen sicherlich kein ernsthafter Kandidat für die Top 10, auch wenn der Speed eines Manuel Lauck schon bärenstark ist. Van Ommen und Heger bringen zwar viel Erfahrung mit, aber das wird nicht reichen.

28 / 29 – Schmickler / Gruber und co. Schmickler und Gruber sind sicherlich gute Fahrer, der Rest eher schlecht einzuschätzen. Akata ist ja im Scirocco schnell, aber ein R8 ist doch was anderes. Werden im Training dank „Prinz“ Schmickler und Florian Gruber sicherlich ein paar Highlights setzen, mehr aber auch nicht.

30 - Mamerow / Hahne / Kaffer Ganz sicher der stärkste der Mercedes. Wenn die Technik mitspielt (aber genau da sehe ich das Hauptproblem) ist Platz 4 machbar.

31 – Alzen / Deutgen / Bert / Ludwig Routine ist angesagt beim Alzen-Team, was sich, wie im letzten Jahr bewiesen, durchaus auszahlen kann. Vom Speed her wird man es eher etwas langsamer angehen lassen, aber die kommen in die Top 10, da bin ich mir sicher.

32 – Arnold / Margaritis / Brück / Frankenhout Arnold ist natürlich top, Brück auch ein guter, aber den beiden anderen fehlt leider auch etwas Erfahrung auf der Nordschleife. In Kombination mit einem noch nicht zu 100 % ausgereiften SLS von daher kein Kandidat für die Top 10.

34 – Stuck / Stuck / Stuck / Kechele Die Stuck-Söhne fallen in der GT Masters durch sehr schwankende Leistungen auf. Einerseits top Rennen wie zuletzt in Zolder #1, dann wieder Anfängerfehler wie in Zolder #2. Auch das Auto ist bestimmt nicht standfest genug für die 24 Stunden. Die werden wir am Sonntag morgen leider nicht mehr sehen.

35 – Rast / Thiim / Terting / Mortara Das Auto hat mich schwer beeindruckt. Eine 08:28 min. von Thomas Mutsch ist schon Wahnsinn. Im Team #35 gefällt mir der Name Thiim nicht so sehr, der hat in den letzten beiden Jahren ne Menge Schrott produziert. Rast und Terting sehe ich als absolute Topleute, Mortara fehlt sicherlich Erfahrung. Glaube nicht an ein gutes Ergebnis.

36 Roloff / Rehfeld / Schwager / Schelp Fahrerisch zwar nicht gerade als Top zu bezeichnen, aber sicherlich ausgeglichen und routiniert genug, um zu wissen, wie man ein 24 Stunden Rennen anzugehen hat. Wenn sie ohne grössere Probleme bleiben (wie gesagt der Knackpunkt bei den SLS) könnte Top 10 machbar sein.

44 – Henzler / Dumbreck / Ragginger / Asch Zum einen stellt sich auch hier natürlich die Frage nach der Zuverlässigkeit des GT3 R, zum anderen sind das auch nicht gar so sehr die Nordschleifenexperten. Bestimmt sehr schnell, aber mit hohem Fehlerpotential.

46 – Zehe / Haupt / Rader / Bullitt Ähnlich wie die 36, wobei ich die 36 vor allem dank Dominik Schwager stärker einschätze.

52 – Kaufmann / Rosenblad Laut einer Internetmeldung jetzt wohl auch mit einem GT3 R unterwegs. Wolfgang Kaufmann hat in den letzten Jahren leider auch ne Menge Schrott verursacht, deshalb glaube ich auch dieses mal nicht an eine Zielankunft.

55 – Weiland / Riemer / Forbes Starten leider nicht mit Riemer und Forbes, schade drum. Hoffentlich finden die beiden ein gutes Auto fürs 24h, verdient haben sie es sich allemale.

59 – Grossmann / Kluck / Gebhardt / Funke Gute, weil sehr routinierte Fahrerbesetzung. Mit etwas Glück so zwischen 10 und 15 anzusiedeln.

62 – Weber / Nilsson / Bermes / Shaw Ich denke, die könnten so zwischen 20 und 25 landen. Rundenzeiten in der VLN von knapp über neun Minuten sprechen dafür. Könnte ein interessanter Kampf in der Klasse SP10 gegen den Scheid-BMW und den Bonk-BMW geben.

63 – Möntmann / Mullen / Christodolou / Quaife Siehe Nummer 62.

69 – Adams / Goodwin / Klasen Ebenfalls eine wegen der Routine sehr gute Fahrerbesetzung, wobei Chris Goodwin natürlich die Rennerfahrung auf der Nordschleife fehlt. Außerdem macht mir das Auto ein wenig Sorgen, so besonders zuverlässig scheint der Z4 nicht zu sein.

76 – Hürtgen / Sandström / Milner Das stärkste der Schubert-Autos. Tommy Milner hat mich sehr positiv überrascht, und über die fahrerischen Qualitäten einer Claudia Hürtgen muss hier sicher nicht diskutiert werden. Knackpunkt ist halt wie gesagt das Auto. Wenn einer der Schubert-Z4 ohne Probleme durchkommen sollte, dann bestimmt in den Top 10. Aber ich glaube leider nicht daran.

77 – Tronrud / Buchardt / Mayes / Sorlie Siehe Nr. 76, wobei die 77 natürlich bei weitem nicht so stark besetzt ist.

80 – Plentz / Neuser Wenn da noch ein guter dritter und vierter Fahrer hinzukommt, fahren die ganz sicher in die Top 20.

87 / 88 – Iida / Ishiura / Oshima / Kinoshita / Lotterer / Wakisaka Der Einsatz beim 5. VLN Rennen war ja klasse mit Platz 5 im Gesamt. Aber trotz des guten Speed glaube ich beim 24 h nicht an eine Top 10 Platzierung. Wenn einer der beiden ohne grössere Probleme durchkommt, dann so rund um Platz 15. Der frischgebackene Le Mans Sieger Andre Lotterer reist natürlich mit einer Menge Selbstbewusstsein an.

99 – Scheibner / Funke Leider hat man den Start des Alpina wohl abgeblasen, was aber aufgrund der geringen Vorbereitungszeit mehr als verständlich ist. Schade drum, aber hoffentlich sehen wir den Alpina noch mal in der VLN, wie laut Dörr schon angekündigt.

100 – Rostek / Simonsen / Landmann / Huisman Wird wie oben schon beschrieben sicherlich ein schöner Fight mit dem Bonk-BMW und dem Aston Martini um den Klassensieg in der SP10. Der Klassensieger wird dann so rund um Platz 20 – 25 enden. Leichte Bauchschmerzen verursachen mir die sauschnellen, aber halt leider nicht besonders routinierten Landmann und Simonsen. Johannes Scheid wird die beiden aber im Vorfeld schon auf die Besonderheiten des 24 Stunden Rennen hinweisen.

108 – Kudrass / Leutheuser Ähnlich wie die Nr. 80 ein heißer Kandidat für Platz 18 – 20.

117 / 118 – Volkswagen Motorsport Einer dieser beiden kommt bestimmt in den Bereich 15 – 20.

125 / 126 – Ammermüller / Biela / Klingmann / Tomczyk bzw. Hohenadel / Johansson / Molina / Piccini Der Audi TTRS ist schon ein geiles Auto, Raeder ein gutes Team und die Fahrerbesetzung gut. Von daher könnte Top 10 machbar sein, wobei ich die 125 etwas stärker einschätze, weil etwas mehr „Nordschleife“ dabei ist.

133 – Deegener / Wohlfahrt / Breuer / Haugg Nicht so schnell wie die beiden anderen Raeder-Audi TT, aber über die Konstanz wird man ein gutes Ergebnis, so rund um Platz 15 einfahren können.

135 – Ekblom / Mutsch / Simon / Mailleux Sehe ich etwas stärker als den Golf mit der 35, vor allem Dank Mutsch und Simon. Ekblom war beim dritten VLN Rennen nicht besonders überzeugend, kann sich aber hoffentlich noch steigern. Mailleux fehlt die Erfahrung auf der Nordschleife, weshalb ich davon ausgehe, dass Mutsch und Simon den Löwenanteil des Fahrens übernehmen werden. Damit landet man dann auf Platz 10.

140 / 167 – Fritzsche / Nieminen – Luostarinen / Kissling Ich tippe auf mindestens einen Reifenschaden, weil sie das ja bei fast jedem VLN-Lauf auch haben. Könnten dennoch in den Bereich 15 – 20 einfahren.

142/ 152 – Scharmach / Oestreich / von Bohlen / Grohs / Bartels Werden die Zielflagge nicht sehen, viel zu unzuverlässig selbst bei den VLN Rennen!

169 – Aust / Strehler / Ebertz Könnten wenn es gut läuft in die Top 20 fahren.

235 – Herbert / Blundell / Mortara / Mailleux Sehe ich von den drei Werks-Golf am schwächsten, ganz einfach weil hier kein Fahrer mit Nordschleifenerfahrung auf dem Auto sitzt.

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Re: Das 39. ADAC Zurich 24h-Rennen 2011

Beitragvon Andreas Schwarz » 15. Jun 2011, 11:00

Danke an Mike, vom bekannten (und leider aktuell immer noch gebannten) 20832 Forum, der die interessanten Einschätzungen des Fachmanns Oli Martini veröffentlicht hat.

Teil 3 - Fazit
Von Olli Martini:

Zusammenfassung: insgesamt sehe ich also in etwa folgenden Zieleinlauf: 1. Manthey RSR #18 2. BMW #7 3. Audi #14 4. Mamerow #30 Dahinter dann noch ein weiterer Audi und das andere Schnitzer Auto, ggf. noch ein SLS (Black Falcon 32 ), Haribo Porsche. Dann kommen Wochenspiegel, Frikadelli, Alzen, Golf 135 sowie der TTRS 125.

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Zum Diskutieren hier der Link zum Face-Book-Eintrag, Olli würde gerne Eure Meinung dazu hören ;)

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Mehr als 25 Stunden live vom Ring

Beitragvon Andreas Schwarz » 15. Jun 2011, 16:10

Sport1 wird in diesem Jahr noch mehr Stunden vom Ring berichten als in den vergangenen Jahren.
Die Berichterstattung ist gespickt mit Beiträgen, die die vielen sportlichen und emotionalen Höhepunkte des Rennens abdecken.

Bild

Fans können ausführliche Vorberichte sehen sowie das Qualifying, den Start und natürlich den Zieleinlauf live verfolgen. Neben der Liveberichterstattung wird es Berichte über besondere Fahrzeuge und Teilnehmer geben. Selbstverständlich werden auch die Fans, die einen großen Teil der Besonderheit des 24h-Rennens ausmachen, in der Rahmenberichterstattung ihren Platz finden.


>>> Sendeplan <<<

Quelle
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Re: Das 39. ADAC Zurich 24h-Rennen 2011

Beitragvon Andreas Schwarz » 15. Jun 2011, 16:13


24h Sendeplanung Sport1 - Wige Event GmbH

»Donnerstag, 23.06.2011
12:15 -13:00 ADAC 24h Classic (Quali.)
16:00 –19:15 MINI Challenge/SEAT Leon Supercopa/Renault (1.Quali.)
Porsche CarreraWorld Cup
20:15 -23:50 ADAC Zurich24h-Rennen (1.Quali.)

»Freitag, 24.06.2011
17:00 –19:00 ADAC Zurich24h-Rennen (2.Quali.)
21:00 -21:45 Highlights Training und Vorberichte

»Samstag, 25.06.2011
15:45 –16:00 ADAC Zurich24h-Rennen (Einführungsrunde & Start)
16:00 –18:15 24h-Rennen
19:15 –21:00 24h-Rennen
21:30 –23:00 24h-Rennen

»Sonntag, 26.06.2011
07:00 -09:00 24h-Rennen
11:00 -16:00 24h-Rennen
16:00 –16:45 24h-Rennen (Zieleinlauf)
20:00 –21:00 Siegerehrung & Nachberichte


Quelle
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Re: Das 39. ADAC Zurich 24h-Rennen 2011

Beitragvon Andreas Schwarz » 9. Mai 2013, 22:23

So als Appetithäppchen für das diesjährige 24h-Rennen am Ring, hier mal die Startrunde von Lance, hach was waren das noch Zeiten....


....so als Klassensieger :champ

www.youtube.com Video From : www.youtube.com
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